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Buchrucker-Preis für Beiträge über Schizophrenie und Obdachlosigkeit
München (epd). Der Karl-Buchrucker-Preis hat in diesem Jahr zwei Preisträger: Für ihr Porträt "Paul sieht Rot" über einen an Schizophrenie erkrankten jungen Mann wird SZ-Journalistin Christina Berndt ausgezeichnet. Till Cöster, Absolvent der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF), erhält die Ehrung für seine Langzeit-Dokumentation "Super Friede Liebe Love" über die Bewohner des Wohnheims des Katholischen Männerfürsorgevereins, teilte die Innere Mission München (IMM) am Dienstag mit.

Für ihre Hörfunkreportage "Eltern ohne Rechte – Das extreme Leben als Pflegefamilie" erhält Katharina Hübel-Gohr den Themenpreis, der Nachwuchspreis geht an Pia Ratzesberger für ihren in der Süddeutschen Zeitung veröffentlichten Text "Lieber Gott, gib uns Platz" über eine dreiköpfige Familie, die mangels freier Sozialwohnung auf 25 Quadratmetern leben muss.

Die IMM vergibt den Preis zum 18. Mal, die Preisverleihung findet am 26. März statt. Mit dem Karl-Buchrucker-Preis wolle man den Stellenwert diakonischer Arbeit in der Öffentlichkeit fördern, hieß es. Die beiden Hauptpreisträger erhalten je 3500 Euro, der Themen- und der Nachwuchspreis sind mit je 3000 Euro dotiert. (00/0560/20.02.2018)

epd lbm scs bbi