Zahlreiche Rundfunkgottesdienste zu Heiligabend und Weihnachten

Bonn, Hannover (epd).

Auch zum zweiten Weihnachtsfest in der Corona-Pandemie wird es mehr Übertragungen von Gottesdiensten in Radio und Fernsehen als in gewöhnlichen Jahren geben. „In der Zeit der Corona-Pandemie sind die Gottesdienste im Fernsehen und im Hörfunk für viele Menschen zur geistlichen Heimat geworden“, sagte der Medienbischof der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Volker Jung, laut einer gemeinsamen Mitteilung der katholischen Deutschen Bischofskonferenz und der EKD.

An Heiligabend überträgt der RBB um 15 Uhr eine ökumenische Weihnachtsandacht. Um 16.15 Uhr (Das Erste) und um 19.15 Uhr (ZDF) wird jeweils eine evangelische Christvesper übertragen. Um 18.30 Uhr zeigt Das Erste eine katholische Christmette, um 19.30 Uhr überträgt der BR die Christmette aus Rom mit Papst Franziskus.

Am ersten Weihnachtstag strahlt der BR einen evangelischen Gottesdienst um 10 Uhr aus, das ZDF zeigt von 10.45 Uhr an einen katholischen Gottesdienst. Im Anschluss folgt um 12 Uhr aus Rom die Übertragung des Segens „Urbi et Orbi“ mit Papst Franziskus. Am zweiten Weihnachtstag überträgt das ZDF um 9.50 Uhr einen evangelischen Gottesdienst aus Ingelheim. Darüber hinaus werden zahlreiche Gottesdienste vom Deutschlandfunk und von den Sendern der ARD im Hörfunk an den Feiertagen gesendet.

Er sei dankbar, dass die Rundfunksender ihr Angebot zu Weihnachten ausgeweitet hätten, sagte der hessen-nassauische Kirchenpräsident Jung. Durch die Gottesdienst-Übertragungen erlebten Millionen von Menschen Gemeinschaft und Geborgenheit im Glauben, sagte der Münchner Erzbischof, Kardinal Reinhard Marx.