s:50:"Sitzplatzmikro im Beratungssaal des RBB in Potsdam";
Sitzplatzmikro im Beratungssaal des RBB in Potsdam
Berlin, Potsdam (epd).

Der Synodenvorsitzende der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Harald Geywitz, ist neues Mitglied des RBB-Rundfunkrats. Die Kirchenleitung habe den Präses des Kirchenparlaments als Nachfolger von Friederike von Kirchbach in das Kontrollgremium des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) entsandt, teilte die Landeskirche am 19. September in Berlin mit. Damit ist der Sitz der evangelischen Kirche, der seit dem Rückzug von Kirchbach am 20. August vakant war, wieder besetzt.

Dem Rundfunkrat mit 30 Sitzen gehören Vertreterinnen und Vertreter verschiedener gesellschaftlicher Strömungen und Verbände an, ein Sitz steht der evangelischen Kirche zu. Friederike von Kirchbach war seit 2007 Mitglied des RBB-Rundfunkrats und ab 2013 dessen Vorsitzende. Hintergrund ihres Ausscheidens war die aktuelle RBB-Krise um Vorwürfe der Vetternwirtschaft und Verschwendung unter anderem gegen Ex-Intendantin Patricia Schlesinger. Dem Rundfunkrat war unzureichende Kontrolle der RBB-Spitze vorgeworfen worden.

Harald Geywitz lebt in Potsdam und ist seit 2014 Mitglied und seit 2021 Präses der Landessynode. Mit der Wiederbesetzung ihres Sitzes im Rundfunkrat nehme die Landeskirche weiterhin ihre Verantwortung wahr, gemeinsam mit den anderen Mitgliedern des Kontrollgremiums die Umstrukturierung und Erneuerung des Senders zu begleiten, betonte die Landeskirche.