Diakonie fordert Perspektiven für Menschen aus Afghanistan

Hamburg (epd).

Die Diakonie Hamburg fordert humanitäre Aufnahmeprogramme des Bundes und der Länder für Menschen aus Afghanistan, um gefährdeten und vulnerablen Personen auch weiterhin eine Ausreise zu ermöglichen. Zudem müsse der Familiennachzug erleichtert werden - auch über die Kernfamilie hinaus, teilte die Diakonie am 2. September mit. „Wir sehen hier eine Verpflichtung Deutschlands, die über die Ortskräfte und ihre Angehörigen hinausreicht“, sagte Landespastor Dirk Ahrens. Es sollten mittelfristig Regelungen auf den Weg gebracht werden, um Menschen in Afghanistan und den Nachbarländern zu helfen.

Bereits in Deutschland lebende Menschen aus Afghanistan sollten Aufenthaltsperspektiven erhalten, etwa bräuchten Geduldete einen längerfristigen humanitären Aufenthaltsstatus, so der Diakoniechef. Die Diakonie fordere vom Senat eine Perspektive für die Menschen aus Afghanistan.