Andreas Zeeh übernimmt Zentrums-Leitung

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Andres Zeeh
Düsseldorf (epd)

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL) hat einen neuen Führungsposten neu besetzt: Andreas Zeeh hat die Leitung des Zentrums Teilhabe, Inklusion und Pflege des evangelischen Verbandes übernommen.

Andras Zeeh ist seit 1. September der neue Leiter des Zentrums Teilhabe, Inklusion und Pflege des Diakonischen Werks Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL). Der 40-jährige Controller und Prokurist übernahm die Führungsaufgabe von der kommissarischen Leitung, die Tobias Lamers und Andrea Grote ausübten. Zuvor hatte Wilfried Kehrbach von 2017 bis 2019 Zeehs neue Position inne.

Als Leiter ist Zeeh verantwortlich für die betriebswirtschaftliche Beratung von Mitgliedseinrichtungen im Bereich der Pflege und Behindertenhilfe des Werkes. Zeeh hat 19 Jahre lang beim Caritasverband Geldern-Kevealer gearbeitet. Zunächst war er dort als Zivildienstleistender, dann als Buchhalter, Controller, später als Teamleiter und schließlich in der Verantwortung eines Prokuristen innerhalb des Vorstandes tätig. Für den nordrhein-westfälischen Caritasverband mit 1.350 Mitarbeitenden war er unter anderem an Pflegesatzverhandlungen beteiligt, in die strategische Verbandsplanung eingebunden und an der Arbeit der Aufsichtsgremien beteiligt.

Der Beratungsbedarf unter den Mitgliedern der Diakonie RWL sei hoch, sagte Zeeh. In der Alten- und Eingliederungshilfe gebe eine Vielzahl neuer Gesetze und Regelungen, die auf Landesebene umgesetzt werden müssen. Dazu käme die schnell wachsende Zahl an Corona-Verordnungen. Er freue sich darauf, die Einrichtungen "zu begleiten und auf Landesebene an guten und zukunftssicheren Rahmenbedingungen für ihre wichtige Arbeit mitzuwirken", sagte er.

Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe ist einer der größten Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege. Das Verbandsgebiet umfasst Nordrhein-Westfalen und Teile von Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Hessen. Die Diakonie RWL repräsentiert rund 5.000 evangelische Sozialeinrichtungen mit 140.000 Mitarbeitenden und vielen Ehrenamtlichen.

Aus epd sozial Nr. 37 vom 11. September 2020