Winfried Wesemann ist neuer DEVAP-Vorstandsvorsitzender

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Wilfried Wesemann
Berlin (epd)

Der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege (DEVAP) hat einen neuen Vorsitzenden. Die Mitgliederversammlung des diakonischen Fachverbandes wählte Winfried Wesemann zum Nachfolger von Bodo de Vries.

Winfried Wesemann (64) ist neuer Vorstandsvorsitzender des Deutschen Evangelischen Verbandes für Altenarbeit und Pflege (DEVAP). Er wurde turnusgemäß von der digital abgehaltenen Mitgliederversammlung gewählt.

Wesemann ist seit dem 1. Juli 2018 Mitglied der Direktion der Stiftungen Sarepta und Nazareth in den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel Bielefeld und als Geschäftsführer verantwortlich für die Betheler Altenhilfe. Er folgt auf Bodo de Vries, der seit November 2017 in der laufenden Legislatur als Vorstandsvorsitzender eingesprungen ist. De Vries geht künftig anderen Verpflichtungen nach, wird aber weiter dem Vorstand angehören.

Wesemann ist seit 2010 im Verband aktiv. Seit 2015 engagierte er sich als Vorsitzender des Fachausschusses stationäre Altenhilfe im Vorstand, seit 2017 ist er stellvertretender Vorsitzender des diakonischen Fachverbandes.

"Die Altenhilfe und Pflege braucht auf der Bundesebene eine starke Interessenvertretung, die neben der Bundesdiakonie die Interessen der Mitgliedseinrichtungen und der Mitarbeitenden in der Pflege vertritt", sagte Wesemann nach der Wahl. "Politik und Gesellschaft haben in den letzten Monaten erkannt, wie wichtig eine gute pflegerische Versorgung ist. Diese positive Grundstimmung müssen wir nutzen, um unsere Konzepte und Strategien zur Sicherung einer angemessenen und würdevollen Pflege umzusetzen."

Der DEVAP bündelt als Bundesfachverband die Interessen diakonischer Träger und Verbände und positioniert sich zu aktuellen Themen auf Bundesebene. Diakonische Unternehmen und Verbände repräsentieren nach eigenen Angaben über 20 Prozent der Altenarbeit und Pflege in Deutschland. Organisiert sind 1.950 stationäre Einrichtungen der Altenhilfe, über 1.400 ambulante gesundheits- und sozialpflegerische Dienste sowie mehr als 120 Altenpflegeschulen.

Aus epd sozial Nr. 47 vom 20. November 2020