Ute Riegas-Chaikowski wird Leitende Theologin bei Friedenshort

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Ute Riegas-Chaikowski (Mitte) nach ihrer Wahl Anfang März. Neben ihr die beiden übrigen Vorstandsmitglieder Götz-Tilman Hadem und Oberin Sr. Christine Killies
Freudenberg (epd)

Bei der überregional tätigen Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort kommt es im dreiköpfigen Vorstand zu einem Wechsel: Pfarrerin Ute Riegas-Chaikowski nimmt ab 1. Juni die Vorstandsposition der Leitenden Theologin ein.

Die Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort mit Sitz in Freudenberg (Südwestfalen) bekommt eine neue theologische Leitung. Zum 1. Juni 2020 wird Pfarrerin Ute Riegas-Chaikowski aus Gelsenkirchen die Vorstandsposition der Leitenden Theologin einnehmen. Sie folgt damit auf Pfarrer Leonhard Gronbach, der im Jahr 2018 in den Ruhestand ging. In seiner jüngsten Sitzung wählte das Kuratorium des Friedenshortes Riegas-Chaikowski einstimmig in das Amt. Die Theologin bildet dann zusammen mit Oberin Sr. Christine Killies und Götz-Tilman Hadem (kaufmännische Leitung) den dreiköpfigen Vorstand des sozial-diakonischen Werks.

Seit Ende 1997 verantwortet Riegas-Chaikowski eine Pfarrstelle in der Ev. Kirchengemeinde Wattenscheid. Sie ist zudem stellvertretende Synodalassessorin im Ev. Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid und hat in dieser Position den Kirchenkreis in Gremien von Verwaltung und Politik der Stadt Bochum vertreten. Als stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats des Diakoniewerkverbundes Gelsenkirchen und Wattenscheid gGmbH, zu dem unter anderem Kliniken, Wohnangebote für Menschen mit Behinderungen sowie Alten- und Jugendhilfeeinrichtungen gehören, verfügt sie über weitreichende Erfahrungen im diakonischen Kontext.

"Unternehmerisches Handeln stets mit dem diakonischen, der Liebe Gottes zu den Menschen verpflichteten Profil zusammenzuführen, ist eine anspruchsvolle Aufgabe, der ich mich sehr gerne stelle", sagte die 54-Jährige zu ihrer Berufung. Ihr sei es zudem wichtig, Kirche und Diakonie gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ein Gesicht zu geben. "Durch die umfangreichen Arbeitsfelder des Friedenshortes sehe ich viel Potenzial, über christliche Werte, ethische Fragestellungen und Glaubenspraxis mit den Menschen ins Gespräch zu kommen", sagte die Theologin.

Die Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort ist mit ihren beiden diakonisch-gemeinnützigen Tochtergesellschaften Evangelische Jugendhilfe Friedenshort GmbH - Heimat für Heimatlose - und Tiele-Winckler-Haus GmbH in neun Bundesländern sozial-diakonisch tätig. Rund 1.350 Mitarbeitende stehen im Dienst für Kinder, Jugendliche und Familien, Menschen mit Behinderungen und Assistenzbedarf sowie pflegebedürftige Senioren. Außerdem ist der Friedenshort Partner in einem Hilfsprojekt für Kinder mit Behinderungen in Südindien.

epd sozial Nr. 20 vom 15. Mai 2020