Markus Juch wieder Chef der Hessen-Caritas

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Diözesan-Caritasdirektor Markus Juch
Fulda (epd)

Markus Juch, Fuldaer Diözesan-Caritasdirektor, ist erneut in das Amt des Vorsitzenden der Hessen-Caritas gewählt worden. Die Wahl wurde nach Ausscheiden von Thomas Domnick als Diözesan-Caritasdirektor des Bistums Mainz nötig, weil damit auch die Position des Vorsitzenden der Hessen-Caritas vakant wurde.

Auf Bitten der Diözesan-Caritasverbände Mainz und Limburg übernimmt der Fuldaer Diözesan-Caritasdirektor Markus Juch erneut den Vorsitz der Hessen-Caritas in Wiesbaden. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre. Juch hatte das Führungsamt bereits in den Jahren 2017 und 2018 inne. Der Vorsitz in der Hessen-Caritas wechselt alle zwei Jahre von einem Diözesanverband zum nächsten und wird vom jeweiligen Caritasdirektor wahrgenommen.

Erste Gesprächstermine seien bereits vereinbart, teilte die Caritas mit. So treffe sich Juch mit dem Hessischen Minister für Soziales und Integration, Kai Klose (Grüne).

Weitere Schwerpunktthemen sind den Angaben nach die Jahreskampagne des Deutschen Caritasverbandes "Sozial braucht Digital", die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes in Hessen, Strategien zur Überwinden des Wohnungsmangels sowie der Fachkräftemangel in der Pflege und die generalistische Pflegeausbildung.

Die Hessen-Caritas übernimmt als Arbeitsgemeinschaft der Caritas der Bistümer Fulda, Limburg und Mainz insbesondere die sozialpolitische Interessensvertretung auf Landesebene. Ihr zugeordnet sind nach eigenen Angaben mehr als 1.300 Einrichtungen und Dienste mit über 32.000 ehrenamtlichen und fast 28.000 hauptamtlichen Mitarbeitern.

Aus epd sozial 18/19 vom 3. Mai 2019