Ina Czyborra ist Vorsitzende der Berliner AWO

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Ina Czyborra
Berlin (epd)

Ina Czyborra ist zur neuen Landesvorsitzenden der Berliner Arbeiterwohlfahrt gewählt worden. Sie steht für vier Jahre an der Spitze des Verbandes.

Ina Czyborra ist neue Landesvorsitzende der Berliner AWO. Die gebürtige Berlinerin folgt damit auf Ute Kumpf, die bereits im vergangenen Jahr aus persönlichen Gründen zurückgetreten ist. Czyborra zur Seite stehen die stellvertretenden Landesvorsitzenden Manfred Brand, Arvid Krüger, Anita Leese-Hehmke, Klaus Leonhardt, Manfred Nowak, Rainer Rheinsberg und Thomas Scheunemann.

"Ich möchte der AWO in Berlin ein Gesicht verleihen. Die AWO soll in meiner Amtszeit sichtbarer und lauter werden", sagte Czyborra in ihrer Antrittsrede am 26. Oktober. Auch den Erneuerungsprozess des Berliner Sozialverbandes möchte sie vorantreiben: "Wir müssen die sozialen Fragen in dieser Stadt neu stellen. Wie gehen wir mit den unterschiedlichen Ressourcen unserer Gesellschaft um? Wie begegnen wir dem Fachkräftemangel in den Bereichen Pflege und Kita?", fragte die neue Vorsitzende.

Ina Czyborra studierte Prähistorische Archäologie und Geschichte an der Freien Universität (FU) Berlin und in Bonn. 2001 promovierte sie an der FU. Czyborra ist Inhaberin der Firma IT-Event und seit 2011 ist sie Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. Das Amt der stellvertretenden Landesvorsitzenden der Berliner SPD übt sie seit 2018 aus.

Bei der AWO in Berlin und ihren korporativen Mitgliedern sind rund 8.100 Mitarbeitende beschäftigt. Sie zählt derzeit rund 6.000 Mitglieder.

Aus epd sozial Nr. 44 vom 1. November 2019