Edda Weise wird Vorstand der Pfeifferschen Stiftungen

s:10:"Edda Weise";
Edda Weise
Würzburg (epd)

Edda Weise, evangelische Würzburger Dekanin, verlässt Bayern und geht als Theologischer Vorstand zu den Pfeifferschen Stiftungen in Magdeburg. Sie wird das neue Amt im Januar übernehmen.

Die im Jahr 1964 in Kaufbeuren geborene Weise ist seit September 2011 Würzburger Dekanin, zuvor war sie ab dem Jahr 2004 in gleicher Funktion in Passau tätig. Sie ist auch Vorsitzende des Diakonischen Werkes Würzburg, das gerade 170-jähriges Bestehen feierte. Die Diakonie liege ihr seit jeher am Herzen, hieß es. "Diesen Bereich möchte ich zukünftig hauptamtlich versehen", erläuterte Weise in einem Schreiben an die Mitarbeitenden im Dekanat.

Dem epd sagte Weise auf Anfrage, sie sei mit 54 Jahren "in einem Alter, wo man sich noch einmal neu orientieren" oder bis zu der Pension auf seiner bisherigen Stelle bleiben könne. Sie habe sich nach fast acht Jahren in Würzburg für eine Neuorientierung entschieden.

In München studierte Weise Philosophie und schließlich Theologie in München und Tübingen, wo sie 1998 auch promovierte. Ihre erste Pfarrstelle übernahm sie 1999 in Burgpreppach (Landkreis Haßberge). Seit 2004 war sie Dekanin in Passau – und dort auch Vorsitzende des Diakonischen Werkes und Vorsteherin der Evangelischen Erziehungsstiftung Ortenburg.

Die Pfeifferschen Stiftungen, gegründet 1889, sind mit mehr als 1.600 Mitarbeitern die größte diakonische Komplexeinrichtung in Sachsen-Anhalt. Zu den betriebenen Einrichtungen gehören unter anderem zwei Krankenhäuser, ambulante Pflegedienste und Wohnangebote für Menschen mit Behinderungen sowie eine Werkstatt für behinderte Menschen mit knapp 500 Beschäftigten.

Aus epd sozial Nr. 28 vom 12. Juli 2019