Beate Gilles ist neue Bundesvorsitzende von IN VIA

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Beate Gilles
Freiburg (epd)

Beate Gilles aus Limburg ist neue Vorsitzende von IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit - Deutschland. Die Mitglieder wählten die langjährige Vizevorsitzende am 14. November in Würzburg an die Spitze der Organisation.

Beate Gilles, die seit 2011 den stellvertretenden Vorsitz von IN VIA innehat, tritt die Nachfolge von Irme Stetter-Karp an, die nach zwölfjähriger und damit satzungsmäßig maximaler Amtszeit nicht mehr zur Verfügung stand. Gilles ist Dezernentin für Kinder, Jugend und Familie im Bistum Limburg. Das Amt hat sie seit 2010 inne.

Davor war die promovierte Theologin Geschäftsführerin des Katholischen Bildungswerkes Stuttgart. Sie arbeitete auch als Referentin in der theologischen und religiösen Erwachsenenbildung sowie im Bereich Medienpädagogik und als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bonn.

"Mit großer Gestaltungskraft und leidenschaftlichem Engagement für alle drängenden Fragen der Geschlechtergerechtigkeit hat sie die Arbeit von IN VIA entscheidend mitgeprägt", würdigte Eva Welskop-Deffaa, Vorstand Sozial- und Fachpolitik des Deutschen Caritasverbandes, die Arbeit von Stetter-Karp. Deren Amtszeit endet am 31. Dezember.

Katrin Keller aus Koblenz, Professorin für Personal- und Organisationsentwicklung, übernimmt das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden. Der Vorstand wolle sich in den nächsten vier Jahren dafür einsetzen, dass angesichts des gesellschaftlichen Wandels alle Menschen mitgenommen werden. Etwa dürfe die digitale Transformation nicht dazu führen, dass ohnehin abgehängte Menschen weiter ausgegrenzt werden. "Die Lage von Frauen, die nach Deutschland flüchten, ist dem neuen wie dem alten IN VIA-Vorstand ein Herzensanliegen", erklärt Gilles.

Aus epd sozial Nr. 47 vom 22. November 2019