Artikel zum Thema: Gesellschaft
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Landesdienst Niedersachsen-BremenOnline-Bürgerbewegung "Campact" wächst weiter

Die Online-Bürgerbewegung "Campact" ist im vergangenen Jahr eigenen Angaben zufolge weiter gewachsen. Die Zahl der Unterstützer sei angefeuert vor allem durch den Widerstand gegen die undemokratischen Handelsabkommen TTIP und Ceta auf 1,9 Millionen gestiegen, sagte am Donnerstag Geschäftsführer Felix Kolb dem epd. 2014 waren es noch rund zehn Prozent weniger. Die Spendensumme für Kampagnen habe sich im Vergleich zum Vorjahr um rund zwei Millionen Euro auf knapp neun Millionen Euro erhöht, hieß es.

Landesdienst Niedersachsen-BremenVerstreuen von Totenasche in Niedersachsen weiter nicht erlaubt

Eine vom niedersächsischen Sozialministerium geplante Neuregelung im Bestattungsrecht, künftig das Verstreuen von Totenasche auf dem Friedhof zu erlauben, ist vom Tisch. Das Ministerium habe die entsprechende Passage nach deutlichem Widerspruch der Kirchen aus seinem Gesetzentwurf herausgenommen, erläuterte ein Sprecher von Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) am Donnerstag. Vorangegangen sei eine intensive und sehr persönliche Diskussion im Kabinett, der Ministerrunde der rot-grünen Landesregierung.

Landesdienst Niedersachsen-BremenZurück ins Leben

Die tiefliegenden Tandems sehen schnittig aus und fallen mit ihren robusten weißen Rahmen und dem Aufdruck "mut-tour.de" gleich auf. Und sie sind echte Lastesel. "Mit Gepäck und Besatzung kommen da schon bis zu 250 Kilo zusammen", schätzt Sebastian Burger. Der 37-Jährige ist Initiator der "Mut-Tour", die am Montag vom Bremer Marktplatz aus gestartet ist. Zunächst auf Rädern und später auch in Zweier-Kajaks und zu Fuß bewegen sich die Teilnehmer des Aktionsprogramms bis zum 26. August durch Deutschland und werben dabei für einen offenen Umgang mit der Depression als Erkrankung.

Landesdienst Niedersachsen-BremenZwei Wahlkampfauftritte von türkischen Politikern abgelehnt

Die Stadt Hannover hat einen geplanten Wahlkampfauftritt des stellvertretenden Vorsitzenden der türkischen Regierungspartei AKP, Mehmet Mehdi Eker, abgesagt. "Ich wende mich entschieden dagegen, dass ein innertürkischer Streit in diese Stadt hineingetragen wird", sagte Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) am Donnerstag. Der Stadt sei von den Veranstaltern zunächst nicht mitgeteilt worden, wer dort spreche und worum es eigentlich gehe. Deshalb ziehe sie jetzt das Angebot eines Mietvertrags zurück. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) wies auf Sicherheitsbedenken hin.