Artikel zum Thema: Tiere
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Landesdienst Niedersachsen-BremenAlle Blicke richten sich auf "Kurti"

Er steht in einer dunklen Ecke, und zieht doch alle Blicke auf sich. Das Fell grau-beige meliert, den Kopf leicht nach rechts gedreht, die Vorderläufe auf einem Baumstumpf: Das ist "Kurti" oder "MT6". Der Wolf, der vor einem Jahr südlich von Lüneburg erschossen wurde und seitdem die Gemüter bewegt - und entzweit. Von Sonntag an bildet das ausgestopfte Tier den Mittelpunkt der Ausstellung "Der Wolf - Ein Wildtier kehrt zurück" im Niedersächsischen Landesmuseum in Hannover. Sie läuft bis zum 15. Oktober.

Landesdienst Niedersachsen-BremenBauernverband fordert spezielle Wolfsgebiete

Der Deutsche Bauernverband (DBV) fordert die Einrichtung von Wolfszonen in Deutschland und Umsiedlung von Wolfsrudeln aus Problemgebieten. "Wir müssen Gebiete und Regionen definieren, wo der Wolf verträglich ist und die für die Wiederansiedlung geeignet sind", sagte DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken der in Oldenburg erscheinenden Nordwest-Zeitung (Donnerstag). Flächen mit intensiver Weidetierhaltung oder vom Menschen dicht besiedelte Gebiete seien als Lebensraum für Wölfe ungeeignet.

Landesdienst Niedersachsen-BremenBienenexperte: Honig am besten vom Imker "um die Ecke"

Den besten Honig gibt es nach Ansicht von Werner von der Ohe bei einem Imker in der Nähe. "Je kürzer die Wege und je weniger Bearbeitungsschritte vom Ernten aus dem Bienenvolk bis zum Käufer, umso besser", sagte der Leiter des Instituts für Bienenkunde in Celle dem Evangelischen Pressedienst (epd) anlässlich des "Tages der deutschen Imkerei" an diesem Wochenende.

Landesdienst Niedersachsen-BremenDas große Krabbeln

Man muss nicht so mutig sein wie Jörg Beck, um kleine Krabbeltiere mit allen Sinnen zu erleben. Der 60-Jährige legt seine Finger auf die Kiefern- und Fichtennadeln und kleinen Stöckchen, mitten hinein in den Hügel voller roter Waldameisen. "Bis zu 100.000 Insekten am Tag frisst ein Ameisenvolk", erzählt er, während er vorsichtig seine Hand voll mit den wuselnden Tierchen wieder hochnimmt. Im Heidedorf Ehrhorn bei Schneverdingen hat Beck gemeinsam mit Förstern das nach seinen Worten "größte Ameisengehege Deutschlands" angelegt.

Landesdienst Niedersachsen-BremenExperte: Wolf und Luchs gehen sich aus dem Weg

Luchse und Wölfe kommen sich nach Ansicht eines Experten im Harz nicht in die Quere. Beide Großraubtiere ernährten sich zwar vorwiegend von Schalenwild, so dass in Gebieten mit gemeinsamem Vorkommen eine "gewisse Nahrungskonkurrenz" herrsche, sagte der Wolfsbeauftragte der Landesjägerschaft Niedersachsen, Raoul Reding, am Montag dem epd. Allerdings sei der Luchs viel spezialisierter als der Wolf: "Er frisst nämlich hauptsächlich Rehe, der Wolf ist weniger wählerisch."

Landesdienst Niedersachsen-BremenHendricks lehnt Obergrenze für Wölfe ab

Barbara Hendricks (SPD) hält den strengen Schutz der Wölfe weiter für gerechtfertigt. Eine Obergrenze für die Tiere einzuführen, wie in Niedersachsen von der CDU gefordert, lehnt die Bundesumweltministerin allerdings ab. "Es kann sein, dass der Wolf irgendwann nicht mehr zu den geschützten Arten in Deutschland gehören müsste - aber davon sind wir weit entfernt", sagte sie am Dienstag NDR 1 Niedersachsen.

Landesdienst Niedersachsen-BremenHendricks: Effektivste Maßnahme gegen Wolfsrisse ist der Herdenschutz

Im Streit um die Ausbreitung von Wölfen hat Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) der Forderung von Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) nach einer Abschussquote für Wölfe erneut eine Absage erteilt. Die einzig effektiven Maßnahmen, das Vieh auf den Weiden vor Wolfsrissen zu schützen, seien elektrisch geladene Schutzzäune und Herdenschutzhunde für Schafe, sagte Hendricks der Oldenburger "Nordwest-Zeitung" (Sonnabend). Unterdessen protestierten Nutztierhalter auf Initiative des Landvolks in Niedersachsen am Freitagabend wieder mit sogenannten "Mahnfeuern" gegen Wölfe.

Landesdienst Niedersachsen-BremenKontroverse Diskussionen um Wolf im Kreis Uelzen

Experten des Landes Niedersachsen und des Landkreises Uelzen streiten über den Umgang mit einem auffälligen Wolf. Während der regionale Wolfsberater und Jäger Klaus Bullerjahn eine Vergrämung des Tieres fordert, bewertet das Wolfsbüro des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz das Verhalten des Wolfes als nicht problematisch.

Landesdienst Niedersachsen-BremenMinisterium: Wieder mehr Weißstörche in Niedersachsen

In Niedersachsen gibt es wieder mehr Weißstörche. Nach einem Tiefpunkt mit nur noch knapp 250 brütenden Paaren im Jahr 1988 sind heute wieder über 800 Paare zu verzeichnen, wie das Landesumweltministerium mitteilte. Allerdings liege der Brutbestand damit immer noch weit hinter den Zahlen vom Anfang des 20. Jahrhunderts, als mehr als 4.500 Paare in Niedersachsen gebrütet hätten, sagte Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) am Sonntag in Hannover.

Landesdienst Niedersachsen-BremenNeun Wolfsrudel in Niedersachsen sicher nachgewiesen

In Niedersachsen leben nach Angaben der Landesjägerschaft mindestens neun Wolfsrudel in freier Wildbahn. Zudem gebe es in dem Bundesland sichere Nachweise für ein Wolfspaar und einen sesshaften Einzelwolf, sagte der Wolfsbeauftragte der Jägerschaft, Raoul Reding, am Mittwoch in Hannover. Die Rudel leben bei Munster, Bergen, Gartow, Eschede, Cuxhaven, Wietzendorf, Schneverdingen, Göhrde und Ostenholz.

Landesdienst Niedersachsen-BremenPro und Kontra: Obergrenze für Wölfe

Rund 150 Jahre lang waren sie aus Deutschland verschwunden, seit etwa 17 Jahren gibt es sie wieder: wilde Wölfe. Nach Angaben des Bundesamtes für Naturschutz leben zurzeit rund 70 Rudel und Paare sowie mehrere Einzeltiere in freier Wildbahn. Wurde die Rückkehr der Raubtiere anfangs meist begrüßt, mehren sich inzwischen die skeptischen Stimmen. In Niedersachsen haben Wölfe bislang mehrere Hundert Schafe, Ziegen und Rinder gerissen.

Landesdienst Niedersachsen-BremenRekordbestand bei Seehunden in der Nordsee

Noch nie wurden so viele Seehunde in der Nordsee gezählt wie in diesem Jahr. Nach Abschluss der Zählflüge steht fest: mit 9.946 Tieren sind deutlich mehr gezählt worden als im bisherigen Rekordjahr 2014 mit 9.343 Seehunden, teilte der Präsident des zuständigen Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Eberhard Haunhorst, am Montag in Oldenburg mit: "Die Seehunde machen einen gesunden und gestärkten Eindruck."

Landesdienst Niedersachsen-BremenTierschützer übergeben Bienenresolution an Politiker

Tierschützer haben am Donnerstag in Hannover eine Resolution an die niedersächsischen Landtagsfraktionen übergeben, um auf den Artenschwund gefährdeter Wildbienen hinzuweisen. Unter anderem fordern Bienenexperten und Biologen darin gezielte Artenschutzprogramme für die Wildbienen seitens der Landesbehörden. Sie bemängelten, dass im aktuellen Wahlkampf das Thema Artenvielfalt und Landnutzung eine "erschreckend kleine Rolle" spiele.

Landesdienst Niedersachsen-BremenUmweltexperten wollen gegen Insektensterben vorgehen

Umweltexperten aus Niedersachsen wollen mit einem abgestimmten Konzept gegen das massenhafte Insektensterben vorgehen. "Die Meldungen über bis zu 80-prozentige Rückgänge der Bestände bei Bienen, Faltern und anderen Insekten sind erschreckend", sagte Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) am Sonntag in Hannover. "35 Prozent unserer Nahrung sind davon abhängig, dass Insekten die Pflanzen bestäuben." Es könne "brutale Folgen" haben, wenn diese als selbstverständlich empfundene Leistung der Natur plötzlich nicht mehr da wäre.

Landesdienst Niedersachsen-BremenUmweltverbände fordern einheitlichen Umgang mit auffälligen Wölfen

Ein Jahr nach dem Abschuss des Wolfes "MT6" in der Lüneburger Heide haben Umweltverbände von den Bundesländern einen einheitlichen Umgang mit auffälligen Wölfen verlangt. In einem Offenen Brief verlangten der Naturschutzbund (Nabu) und der International Fund for Animal Welfare (IFAW) mehr Qualität, Transparenz und eine bessere Vernetzung im sogenannten Wolfs-Monitoring.

Landesdienst Niedersachsen-BremenWeiter Streit um Umgang mit Wölfen in Niedersachsen

Der Umgang mit dem Wolf in Niedersachsen bleibt zwischen Landesregierung und Opposition umstritten. Während die FDP-Landtagsfraktion am Montag in einem Antrag die Aufnahme der Wölfe ins Jagdrecht und den umgehenden Abschuss verhaltensauffälliger Tiere verlangte, erteilte Landesumweltminister Stefan Wenzel (Grüne) diesen Forderungen eine Absage. Die Opposition setzte sich für Maßnahmen ein, "die in vielen Punkten gegen geltendes Recht verstoßen".

Landesdienst Niedersachsen-BremenWolf auf der Autobahn überfahren

In Niedersachsen ist erneut ein Wolf überfahren worden. Der Rüde starb nach einem Unfall auf der Autobahn nahe Walsrode, wie das Wolfsbüro des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz am Montag in Hannover mitteilte. Damit stieg die Zahl der in diesem Jahr im Bundesland tot aufgefundenen Wölfe auf neun.