Artikel zum Thema: Jugend
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Landesdienst Niedersachsen-Bremen"Das ist der Hammer"

Wo sich die Wittenberger Welterbestätten zwischen Lutherhaus und Schlosskirche auf 1.000 Metern wie auf einer Perlenkette aneinanderreihen, fühlt es sich in diesen Wochen noch an wie die große Ruhe vor dem Sturm. Das wird sich ändern, wenn die Feiern zum 500. Reformationsjubiläum im kommenden Jahr in der Stadt zwischen Berlin und Leipzig in ihre heiße Phase treten. Mittendrin helfen dann etwa 250 "Bufdis" bei der Organisation. Junge Leute, die sich für einen Bundesfreiwilligendienst in Wittenberg entschieden haben.

Landesdienst Niedersachsen-BremenBundesstiftung Umwelt fördert Bildungsprojekt mit 123.000 Euro

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt will bei Jugendlichen einen Bewusstseinswandel hin zu nachhaltigen und langlebigen Gebrauchsgütern fördern. Um das zu erreichen, unterstütze die Stiftung das bundesweite Umwelt-Bildungsprojekt "Besser machen!" mit 123.000 Euro, teilte die Stiftung am Donnerstag in Osnabrück mit. Gemeinsam mit dem Online-Magazin "LizzyNet" und der Kölner Fachstelle für Kinder- und Jugendmedienarbeit "jfc" sollen Projekte und Aktionen in Schulen, Bildungs- und Jugendeinrichtungen ermöglicht werden.

Landesdienst Niedersachsen-BremenGefühlswaschmaschine im Schleudergang

Im Urlaub am Strand, auf dem Balkon, im Bett sowieso - es gibt eigentlich keinen Ort, an dem sich Marlene Kewitsch nicht in ein gutes Buch versenken kann. Und wenn sie dabei ist, liest sie auch schnell. "Aber nicht quer, ich könnte ja was verpassen", sagt die 16-Jährige. Beste Voraussetzungen also, beim "Buxtehuder Bullen" mitzumachen. Die Auszeichnung gehört zu den ältesten und wichtigsten deutschen Jugendliteraturpreisen.

Landesdienst Niedersachsen-BremenGraben und die Erinnerung wachhalten

Vincent (19) aus Rotterdam stützt sich auf seine Schaufel und blinzelt in die Sonne über der Gedenkstätte Augustaschacht in Hasbergen bei Osnabrück. Eine kurze Pause vom Graben zwischen den halb verborgenen Kellermauern tut ihm gut. Der junge Niederländer nimmt am Sommerlager der Aktion Sühnezeichen in der Gedenkstätte teil. Auch sein Urgroßvater hat mal auf diesem Stückchen Erde gestanden - als Zwangsarbeiter. Weil er versucht hatte zu fliehen, war er kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges in das "Arbeitserziehungslager" der Gestapo gebracht worden.

Landesdienst Niedersachsen-BremenNiedersachsen sucht Flüchtlinge für Freiwilliges Soziales Jahr

Neun Standorte in Niedersachsen suchen noch nach Bewerbern "mit Fluchterfahrung" für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Bereich Kultur. Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur habe zum 1. September landesweit 50 Plätze für ein FSJ im Themenfeld "Geflüchtete" ins Leben gerufen, teilte die Landesvereinigung für kulturelle Jugendbildung am Donnerstag in Hannover mit. Insgesamt 15 Plätze sollen an Menschen mit Fluchterfahrung vergeben werden, die dann in einem Tandem-Modell mit einem deutschen Muttersprachler zusammenarbeiten.

Landesdienst Niedersachsen-BremenStudie: Jugendliche fühlen sich nicht ernst genommen

Niedersächsische Jugendliche sind einer Studie zufolge nur mäßig zufrieden mit den politischen Beteiligungsmöglichkeiten in ihren Heimatstädten. Wie der Landesjugendring Niedersachsen am Montag in Hannover mitteilte, bewerteten die jungen Menschen ihre Einbindung in kommunalpolitische Entscheidungen nur mit der Schulnote 3,9. Sie fühlten sich nicht von den Politikern ernst genommen.

Landesdienst Niedersachsen-BremenÜbernachten wie im Knast

Von den dicken Wänden bröckelt der Putz, das Dach ist undicht, die Freiflächen sind von Unkraut überwuchert. "Die Substanz des Gebäudes ist aber grundsolide", sagt Dietmar Linne. Seit zehn Jahren steht das alte Göttinger Gefängnis leer. Nun will Linne, Vorstand der Beschäftigungsförderung Göttingen, wieder Leben in die Bude bringen: Der ehemalige Knast soll zu einem Hostel umgebaut werden.

Landesdienst Niedersachsen-BremenUni Oldenburg lädt zu Vorträgen über Ideologien und Jugend ein

Mit einer öffentlichen Vortragsreihe will die Oldenburger Universität der Frage nachgehen, wie Jugendliche besser vor menschenverachtenden Ideologien geschützt werden können. Zum Auftakt der Reihe am 25. April werden die jordanische Senatorin und frühere Sozialministerin Hala Bsaisa Lattouf und die nigerianische Anwältin und Frauenrechtlerin Hauwa Ibrahim erwartet, teilte die Universität am Dienstag mit. Lattouf werde über die Situation der Flüchtlinge in Jordanien, den Schutz von Minderheiten und Frauen sowie über Projekte gegen soziale Armut berichten.