Artikel zum Thema: Ausstellungen
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Landesdienst Niedersachsen-Bremen"Das Leben geraubt" - Ausstellung zeigt Schicksal Kriegsgefangener

Zeitzeugenaussagen ehemaliger Kriegsgefangener aus der Normandie und aus Deutschland stehen im Mittelpunkt einer Sonderausstellung, die vom 14. Januar an in der Gedenkstätte auf dem Gelände des ehemaligen NS-Kriegsgefangenenlagers Sandbostel gezeigt wird. Sie sollten vor allem der jungen Generation übermittelt werden, sagte am Montag der Leiter der Gedenkstätte, Andreas Ehresmann. Initiiert wurde die Ausstellung durch die nordwestfranzösische Stadt Cherbourg-Octeville in Zusammenarbeit mit dem dortigen Verein Mémoires et Terroirs (Gedächtnis und Gegend).

Landesdienst Niedersachsen-Bremen"Roter Winkel"

Die Studentin Linnea Peters hat die Biografie von Theodor Roeingh (1882-1945) erforscht. Der frühere Reichstags-Abgeordnete der Zentrumspartei wurde mit der "Aktion Gitter" nach dem gescheiterten Attentat des 20. Juli 1944 auf Adolf Hitler von der Gestapo verhaftet. Er starb im Konzentrationslager Bergen-Belsen an Fleckfieber. Gemeinsam mit der Leibniz Universität Hannover rückt die Gedenkstätte Bergen-Belsen 72 Jahre nach der Befreiung des KZ in einer Ausstellung das Schicksal politischer Häftlinge in den Mittelpunkt.

Landesdienst Niedersachsen-Bremen"Touchdown" - Bremer zeigen Ausstellung über das Down-Syndrom

Die Bremer "Galerie im Park" zeigt von Sonntag an eine kulturhistorische Ausstellung über das Down-Syndrom. Erstmals wirken dabei Betroffene als Experten in eigener Sache mit. Die Schau unter dem Titel "Touchdown" beschäftigt sich mit der Geschichte und der Entdeckung des Down-Syndroms sowie mit den Lebensverhältnissen der Betroffenen. "Zentrales Thema ist der Umgang mit Menschen, die gehandicapt sind", sagte am Donnerstag Mitorganisator Achim Tischer von der "Galerie im Park".

Landesdienst Niedersachsen-Bremen"Weserburg" zeigt raumgreifende Kunst zu existenziellen Fragen

Es sind teils raumgreifende Werke, die von Sonnabend an im Bremer Museum für moderne Kunst "Weserburg" zu sehen sind. So beispielsweise als zentrale Arbeit der re-inszenierte "Tod des Marat" des britischen Künstlers Gavin Turk, der sich selbst als lebensgroße Wachs-Plastik im Bad modelliert. "Proof of Life" oder übersetzt "Lebenszeichen" lautet der Titel der Ausstellung, in der nach Angaben von Weserburg-Direktor Peter Friese 100 Gemälde, Skulpturen und Fotoarbeiten von mehr als 30 Künstlern zu sehen sind.

Landesdienst Niedersachsen-BremenAuf dem Weg zur Skulptur

Die Bedeutung von Zeichnungen in der Arbeit des Bildhauers sind das Thema einer Sonderausstellung, die von Sonntag an im Bremer Gerhard-Marcks-Haus zu sehen ist. Unter dem Titel "Der Bildhauer denkt" sind Zeichnungen des Bildhauers Gerhard Marcks (1889-1981) zu sehen, sagte Museumsdirektor Arie Hartog am Donnerstag. Sie zeigten die Perspektive des Nachdenkens: "Marcks zeichnete nach dem Modell, arbeitete seine Plastiken aber immer ohne Modell. Die Zeichnung wurde damit zum wesentlichen Zwischenschritt zwischen dem Naturvorbild und dem Kunstwerk."

Landesdienst Niedersachsen-BremenAuf dem Weg zur Skulptur

Die Bedeutung von Zeichnungen in der Arbeit des Bildhauers sind das Thema einer Sonderausstellung, die von Sonntag an im Bremer Gerhard-Marcks-Haus zu sehen ist. Unter dem Titel "Der Bildhauer denkt" sind Zeichnungen des Bildhauers Gerhard Marcks (1889-1981) zu sehen, sagte Museumsdirektor Arie Hartog am Donnerstag. Sie zeigten die Perspektive des Nachdenkens: "Marcks zeichnete nach dem Modell, arbeitete seine Plastiken aber immer ohne Modell. Die Zeichnung wurde damit zum wesentlichen Zwischenschritt zwischen dem Naturvorbild und dem Kunstwerk."

Landesdienst Niedersachsen-BremenAusstellung zeigt Bestattungskultur vor 4.000 Jahren

Das Braunschweigische Landesmuseum stellt von diesem Freitag an am Standort Wolfenbüttel in einer Sonderausstellung Bestattungssitten der sogenannten Glockenbecherkultur im Braunschweiger Land vor. Die Besucher erhielten Einblicke in religiöse Praktiken und den Umgang mit Verstorbenen, wie sie vor 4.000 Jahren ausgeübt wurden, teilte das Museum mit. Die Glockenbecherkultur aus dem ausgehenden 3. Jahrtausend v. Chr. ist nach ihren typischen glockenförmigen Bechern so benannt.

Landesdienst Niedersachsen-BremenBilder von Glück und unendlicher Müdigkeit

Ernst und mit weit aufgerissenen Augen blickt das Baby dem Betrachter entgegen. Das Gemälde zeigt übergroß seinen dunkelbraunen Kopf. Ein Handtuch ist schützend darum gelegt. Die Sonne taucht die Szenerie in warmes Licht. Peter Eickmeyer hat sein Bild "Goldenes Kind" genannt. Der oder die Kleine ist einer von Tausenden Menschen aus Afrika, die im vergangenen Jahr über das Mittelmeer geflüchtet sind. Drei Wochen lang hat der Künstler Eickmeyer ihre Rettung an Bord der "Aquarius" hautnah miterlebt.

Landesdienst Niedersachsen-BremenBraunschweiger Herzog Anton Ulrich-Museum öffnet nach 35,6 Millionen-Euro-Sanierung wieder

Nach siebenjähriger Sanierung für rund 35,6 Millionen Euro ist das Herzog Anton Ulrich-Museum in Braunschweig am Sonnabend wieder eröffnet worden. "Mit dem neuen Museum besitzt Niedersachsen eine Perle unter den Kunstmuseen Deutschlands", urteilte die niedersächsische Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajic (Grüne). Museumsdirektor Professor Jochen Luckhardt nannte die Neueröffnung "ein Jahrhundertereignis" in der Geschichte des Museums, das 1753 gegründet wurde und als ältestes in Kontinentaleuropa gilt.

Landesdienst Niedersachsen-BremenEhemals obdachlose Fotografin stellt in Hannovers Marktkirche aus

Die hannoversche Fotografin Karin Powser dokumentiert seit mehr als 30 Jahren das Schicksal obdachloser Menschen. Mit ihrer Ausstellung "Keine Gnade auf der Straße" in Hannovers Marktkirche kehre die ehemals selbst wohnungslose Künstlerin jetzt an den Anfang ihrer Karriere zurück, teilte der evangelische Stadtkirchenverband am Donnerstag mit. Auf den zum Teil lebensgroßen Bildern zeige sie von Freitag an Treffpunkte und Anlaufstellen wohnungsloser Menschen in Berlin aus den Jahren 1992 und 2015.

Landesdienst Niedersachsen-BremenEin deutscher Kirchenmann auf internationalem Parkett

Er zog das Publikum in seinen Bann. Ganz gleich, ob Hanns Lilje (1899-1977) vor Rundfunk-Mikrofonen sprach, vor Größen der Politik oder vor Tausenden von Jugendlichen - immer lauschten die Menschen gespannt, was der hannoversche Landesbischof zu sagen hatte. "Er hatte die Gabe, so zu reden, dass man zuhören musste", sagt einer seiner Amtsnachfolger, Altbischof Horst Hirschler. Lilje, auch als "Medienbischof" bezeichnet, war einer der einflussreichsten protestantischen Kirchenmänner der Nachkriegszeit. Von Sonntag an widmet ihm das Historische Museum in Hannover zum 500.

Landesdienst Niedersachsen-BremenEmden zeigt Doppelausstellung zu "Reformation und Flucht"

Menschenschicksale aus der Reformationszeit stehen ab Sonntag (14. Mai) im Zentrum einer Doppelausstellung in Emden. Unter der Überschrift "Reformation und Flucht - Emden und die Glaubensflüchtlinge im 16. Jahrhundert" führen 15 historische und fiktive Personen die Besucher "am Vorabend der Reformation und in den folgenden Zeiten" durch die Stadt und die Region, sagte Kurator Klaas-Dieter Voß am Mittwoch. Tausende Glaubensflüchtlinge hätten binnen weniger Jahre die kleine Provinzstadt Emden zu einer der größten und wirtschaftlich erfolgreichsten Städte ihrer Zeit gemacht.

Landesdienst Niedersachsen-BremenGalerie in Hannover macht Glück zum Thema

Die städtische Galerie KUBUS in Hannover lädt von Freitag an in den "Kiosk des Glücks" ein. Der etwa fünf Meter hohe Kasten im Treppenhaus der Galerie in der Innenstadt sei ein Ort, der die Bezüge zwischen Malerei und Raum sowie Original und Abbildung untersuche, sagten die Initiatoren am Montag. Auf seine Oberflächen würden Wünsche und Fragen nach tatsächlichen und scheinbaren Werten projiziert.

Landesdienst Niedersachsen-BremenMinisterin eröffnet Anne-Frank-Ausstellung in Jugendstrafanstalt

Niedersachsens Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz (Grüne) hat am Donnerstag eine Anne Frank-Wanderausstellung in der Jugendhaftanstalt in Hameln eröffnet. Von Montag an bis zum 7. April führen dort 20 junge Gefangene jugendliche Besucherinnen und Besucher durch die Ausstellung, wie das niedersächsische Justizministerium am Donnerstag mitteilte. Die sogenannten "Peer Guides" seien eigens durch Pädagogen des Anne Frank Zentrums in Berlin ausgebildet worden.

Landesdienst Niedersachsen-BremenMuseum eröffnet Ausstellung über früheren Bischof Lilje

Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums erinnert das Historische Museum in Hannover in einer neuen Ausstellung an den früheren hannoverschen Landesbischof Hanns Lilje (1899-1977). "Lilje war eine der prägendsten kirchlichen Gestalten der Nachkriegsgeschichte in Deutschland", sagte Museumsleiter Thomas Schwark am Donnerstag. Er habe der evangelischen Kirche zahlreiche Impulse gegeben. Unter anderem gingen die Kirchentage in hohem Maße auf ihn zurück.

Landesdienst Niedersachsen-BremenSprengel Museum eröffnet Fotografie-Ausstellung

Das Sprengel Museum in Hannover eröffnet am Sonnabend eine Ausstellung mit Werken der in Hannover lebenden Künstlerin und Fotografin Petra Kaltenmorgen. Ihre fotografischen Werke der vergangenen zehn Jahre würden in sechs Räumen erstmals in einer Museums-Schau präsentiert, teilte das Museum am Donnerstag mit. Die Ausstellung "Petra Kaltenmorgen. Stand der Dinge" ist bis zum 16. Juli zu sehen.

Landesdienst Niedersachsen-BremenSprengel Museum zeigt "Kunst in Briefen"

Den "fast schon vergessenen Medien Brief und Postkarte" widmet sich eine neue Ausstellung im Sprengel Museum Hannover. Vom 10. Mai an werde gezeigt, wie international namhafte Künstler aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zum Teil mit experimentellen Konzepten die kreativen und kommunikativen Grenzen des Schriftverkehrs ausreizten, teilte das Museum mit. Unter dem Titel "Zwischen den Zeilen. Kunst in Briefen von Niki de Saint Phalle bis Joseph Beuys" werden insgesamt 64 Künstlerbriefe und -postkarten präsentiert. Die kunstvollen Schriftstücke sind bis zum 27. August zu sehen.

Landesdienst Niedersachsen-BremenVom "Kirchenspalter" bis zum Nationalhelden

Der Reformator Martin Luther (1483-1546) auf der linken Seite, ein nahezu vollständig durchtrenntes Kirchenschiff in der Mitte, und rechts der Papst. "Quasi mit ökumenischer Säge arbeiten die zwei zusammen", beschreibt Kurator Hole Rößler die aquarellierte Zeichnung aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. Sie wurde erst vor kurzem in den Beständen der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel wiederentdeckt - jetzt ist sie erstmals öffentlich ausgestellt. "So war die Sache mit der Kirchenspaltung noch nie zu sehen", erläutert Rößler.

Landesdienst Niedersachsen-BremenVon der Fotografie bis zum Totentanz

Fotografie, Reformation und Totentanz: Dies sind nur einige der Schwerpunkte, die auf Museumsbesucher in Niedersachsen und Bremen im Jahr 2017 warten, teilten die Sprecher der Museen dem Evangelischen Pressedienst (epd) mit. So zeigt etwa das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte im Oldenburger Schloss vom 18. Februar bis 12. März unter dem Titel "World Press Photo 16" mehr als 145 preisgekrönte Presseaufnahmen des vergangenen Jahres.

Landesdienst Niedersachsen-BremenWeiter Streit um Palästina-Ausstellung an Uni Göttingen

Nach der neuerlichen Verschiebung einer wegen Antisemitismus-Vorwürfen in der Kritik stehenden Palästina-Ausstellung an der Universität Göttingen wollen die Organisatoren die Schau an einem anderen Ort zeigen. Sie werde am 30. November in der Göttinger Galerie "Alte Feuerwache" eröffnet, sagte die Islamwissenschaftlerin Irene Schneider am Montag dem epd. Schneider hat die Ausstellung "Die Nakba - Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948" und ein Rahmenprogramm gemeinsam mit dem Juraprofessor und Richter Kai Ambos vorbereitet.

Landesdienst Niedersachsen-BremenWolfsburger Kunstmuseum zeigt Fotografien von Pieter Hugo

Das Kunstmuseum Wolfsburg widmet dem südafrikanischen Fotografen Pieter Hugo ab diesem Sonntag eine eigene Sonderausstellung. In rund 250 Stillleben und Landschaftsbildern gehe er Frage nach, wie Menschen mit kultureller Unterdrückung oder politischer Dominanz umgehen, teilte das Museum am Donnerstag mit. Die Ausstellung "Pieter Hugo. Between the devil and the deep blue sea" ist bis zum 23. Juli zu sehen. Die Schau ist bundesweit die erste Einzelausstellung des 1976 in Johannesburg geborenen international renommierten Fotografen.