Artikel zum Thema: Gesundheit
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Landesdienst Niedersachsen-Bremen"Manchmal möchte ich einfach die Pausetaste drücken"

In Janines Zimmer in ihrer Wohngruppe hat alles seinen festen Platz: Hörspiel-CDs, Bilder, der Pyjama, Bücher, ein Fernseher. So sollte auch ihr Leben sein, findet die 21-Jährige aus der Grafschaft Bentheim im Nordwesten Deutschlands. "Mein Alltag muss einfach und strukturiert sein", sagt die sportliche junge Frau mit dem jungenhaften Kurzhaarschnitt. "Ich brauche Punkte, die immer da sind."

Landesdienst Niedersachsen-BremenBeschäftigte in Call-Centern 2015 am häufigsten krankgeschrieben

Die Beschäftigten in Call-Centern sind nach Angaben der Barmer Krankenkasse öfter krankgeschrieben als Angehörige anderer Berufsgruppen in Niedersachsen. "Wenn wir in unsere Statistiken für das Jahr 2015 schauen, sehen wir, dass Beschäftigte im Dialogmarketing und Call-Centern mit 28,7 Arbeitsunfähigkeitstagen im Jahr am meisten belastet sind", sagte Barmer-Landesgeschäftsführerin Heike Sander am Dienstag in Hannover.

Landesdienst Niedersachsen-BremenGesundheitsminister wollen bessere medizinische Versorgung Älterer

Die Gesundheitsminister der Länder wollen die medizinische und pflegerische Versorgung älterer Menschen verbessern. Bei ihrer Konferenz in Bremen haben sie vorgeschlagen, Leitlinien für eine nachgewiesen wirkungsvollere Hilfe zu entwickeln. "Das Ziel liegt in einer gut abgestimmten Behandlung des einzelnen Patienten, um seine Lebensqualität im höheren Alter aufrechtzuerhalten", sagte zum Abschluss des zweitägigen Treffens am Donnerstag die Vorsitzende der Konferenz, die Bremer Gesundheitssenatorin Eva Quante-Brandt (SPD).

Landesdienst Niedersachsen-BremenKitas helfen Gesundheitsamt bei Beobachtung von Grippewellen

Niedersachsens Gesundheitsministerin Cornelia Rundt (SPD) hat besonders gefährdete Menschen dazu aufgerufen, sich gegen die Grippe impfen zu lassen. Dazu gehörten unter anderem chronisch Kranke oder Pflegekräfte, die Kontakt zu vielen Menschen hätten, sagte Rundt. Die Ministerin dankte am Montag in Hannover den knapp 400 Kindertagesstätten im Land, die das Landesgesundheitsamt bei der Beobachtung von Grippewellen unterstützen.

Landesdienst Niedersachsen-BremenKrebsfälle entfachen Debatte um Gefahren aus der Asse neu

Die Häufung von Krebsfällen in der Umgebung des Atommülllagers Asse hat die Diskussion über möglicherweise von den radioaktiven Abfällen ausgehende Gefahren neu befeuert. Während das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) nach Angaben von Donnerstag keine Hinweise auf einen Zusammenhang sieht und auf eigene Überwachungsmaßnahmen hinweist, fordern Atomkraftgegner weitergehende Untersuchungen.

Landesdienst Niedersachsen-BremenNiedersachsen unterstützt Bürger bei der Gesundheitsvorsorge

Niedersachsen will seine Bürger stärker als bisher dabei unterstützen, sich gesundheitsbewusst zu verhalten und Krankheiten vorzubeugen. Dazu haben das Land, die gesetzliche Rentenversicherung, die gesetzliche Unfallversicherung und die Krankenkassen eine Rahmenvereinbarung geschlossen, teilte das Sozialministerium am Donnerstag mit. Grundlage sei das im vergangenen Jahr verabschiedete Präventionsgesetz des Bundes, das Niedersachsen damit als eines der ersten Länder umgesetzt habe.

Landesdienst Niedersachsen-BremenPolizisten in Niedersachsen leiden unter Kinderporno-Ermittlungen

Polizeibeamte in Niedersachsen, die wegen Kinderpornografie ermitteln, klagen über eine hohe Belastung. Gründe seien zum einen die sehr große Materialmenge wie auch die Inhalte, berichtete am Montag der Hörfunksender NDR 1 Niedersachsen unter Berufung auf eine Studie des Niedersächsischen Innenministeriums. Es sei die erste Studie dieser Art in Deutschland.

Landesdienst Niedersachsen-BremenVogelgrippe: Landkreis lässt mehr als 100.000 Tiere keulen

Nach dem Ausbruch der Vogelgrippe in einem Putenmastbetrieb in Barßel bei Cloppenburg lässt der dortige Landkreis mehr als 100.000 Tiere keulen. Der betroffene Betrieb sei inzwischen geräumt, die 16.000 Tiere seien getötet und unschädlich beseitigt worden, teilte die Kreisverwaltung am Donnerstag mit. Im näheren Umkreis von etwa einem Kilometer würden darüber hinaus kurzfristig weitere 92.000 Tiere vorsorglich getötet.

Landesdienst Niedersachsen-BremenWeniger Organspender: Niedersachsen setzt auf Aufklärung

Trotz deutlich sinkender Organspende-Zahlen setzt die niedersächsische Landesregierung weiter auf Aufklärung und die seit Ende 2012 geltende sogenannte Entscheidungslösung. "Bei diesem sensiblen Thema ist es mir wichtig, dass die Menschen selbst entscheiden können, ob sie nach ihrem Tod Organe spenden wollen oder nicht", sagte Gesundheitsministerin Cornelia Rundt (SPD) am Dienstag dem epd. Sie appellierte an die Bürger, ihre Entscheidung im Organspendeausweis zu dokumentieren: "Im Fall des Falls erspart das den Angehörigen eine schwere Entscheidung."

Landesdienst Niedersachsen-BremenZahl der Tuberkulose-Fälle weiterhin hoch in Niedersachsen

Die Zahl der Tuberkulose-Fälle ist in Niedersachsen 2016 nur leicht zurückgegangen. Nach 417 Fällen in 2015 seien im vergangenen Jahr insgesamt 394 Erkrankungen gemeldet worden, wie das niedersächsische Gesundheitsministerium am Mittwoch mit Blick auf den Welttuberkulosetag am 24. März mitteilte. Der Behörde zufolge könne keine Entwarnung gegeben werden. Es handele sich immer noch um einen der höchsten Werte der vergangenen zehn Jahre. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat 1996 den 24. März zum Welttuberkulosetag ausgerufen.

Landesdienst Niedersachsen-BremenZentrum für erschöpfte Pastoren ist gut ausgelastet

Pastorinnen und Pastoren sollen Bauprojekte leiten, Gelder einwerben, Gottesdienste vorbereiten, Konzepte schreiben, Jugendfreizeiten organisieren oder den interkulturellen Dialog voranbringen. Manchmal drohen dann auch noch Gemeindemitglieder mit Austritt, wenn ihre persönlichen Wünsche nicht erfüllt werden, berichtet Pastor Guido Depenbrock.

Landesdienst Niedersachsen-BremenZurück ins Leben

Die tiefliegenden Tandems sehen schnittig aus und fallen mit ihren robusten weißen Rahmen und dem Aufdruck "mut-tour.de" gleich auf. Und sie sind echte Lastesel. "Mit Gepäck und Besatzung kommen da schon bis zu 250 Kilo zusammen", schätzt Sebastian Burger. Der 37-Jährige ist Initiator der "Mut-Tour", die am Montag vom Bremer Marktplatz aus gestartet ist. Zunächst auf Rädern und später auch in Zweier-Kajaks und zu Fuß bewegen sich die Teilnehmer des Aktionsprogramms bis zum 26. August durch Deutschland und werben dabei für einen offenen Umgang mit der Depression als Erkrankung.