Artikel zum Thema: Flüchtlinge
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Fachdienst sozial"Es geht um Humanität"

Der Umgang mit Flüchtlingen ist nach Ansicht des nordrhein-westfälischen Sozial- und Integrationsministers Guntram Schneider das entscheidende innenpolitische Thema der kommenden Jahre. Die Menschen müssten möglichst schnell Deutsch lernen und in den Arbeitsmarkt integriert werden, meint der SPD-Politiker. Der Bund muss nach seiner Auffassung mehr Verantwortung übernehmen. Im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) fordert Schneider auch mehr europäische Solidarität bei der Flüchtlingsverteilung. Von Leistungskürzungen für Asylbewerber hält er nichts.

Fachdienst sozial"Es werden eher zweifelhafte Emotionen geweckt"

Geplante Asylbewerberheime brennen, im Internet sammeln Neonazis Adressen von Flüchtlingsunterkünften, viele Politiker sprechen von einer Flüchtlingsflut, die es einzudämmen gilt: deutliche Anzeichen für eine aufgeheizte Stimmung. Der bayerische evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), mahnt zur Besonnenheit und verweist auf die besondere Verantwortung der Kirche für die Flüchtlinge. Mit ihm sprach Daniel Staffen-Quandt.

Fachdienst sozialDeutschlehrer für Flüchtlinge im Ehrenamt

Viele Bürger helfen derzeit Flüchtlingen, die in Deutschland Schutz suchen. Die Initiative «Teachers on the road» breitet sich rasch aus: Freiwillige bringen Flüchtlingen Deutsch bei und durchbrechen deren Isolation.

Fachdienst sozialHasskommentare für Willkommensbotschaften

Wer im Internet Unterstützung für Flüchtlinge äußert, kann Hass ernten: Das droht Privatpersonen ebenso wie Organisationen. Experten sagen: Das Flüchtlingsthema hat die Qualität von Shitstorms verändert.

Fachdienst sozialIn der WG in Sicherheit

Abdul floh vor dem Bürgerkrieg in Syrien nach Deutschland. Nach quälenden Monaten in einem Asylbewerberheim lebt der Pharmazeut nun in einer Wohngemeinschaft in Bonn. Die Mitbewohner mögen ihn. Sie finden: Er bereichert ihr Leben.

Fachdienst sozialOnline-Kurs für Flüchtlingskinder

Viele Flüchtlingskinder können kaum ein Wort Deutsch. Die Laute, die Schrift, alles ist neu. Um ihnen den Start zu erleichtern, hat der pensionierte Pädagoge Alois Brei ein Lernangebot im Internet entwickelt.

Fachdienst sozialSpinat für Abdullah

Einheimische laden Flüchtlinge zu einer gemeinsamen Mahlzeit ein: Die pensionierte Lehrerin Christine Backes hat dieses Projekt in Ulm und Neu-Ulm ins Leben gerufen. Rund 40 Gastgeber machen dort schon mit. In München gibt es eine ähnliche Initiative. Die Idee dazu stammt aus Schweden.

Fachdienst sozialStart in ein neues Leben

Abraham Adhanom ist vor kurzem 18 Jahre alt geworden. Mit seinen Freunden spielt der junge Mann mit dem Lockenkopf gerne Fußball oder geht schwimmen. Ursprünglich kommt er aus Eritrea. Wie viele andere Minderjährige ist er vor dem Krieg in seinem Land geflohen. Im Clearinghaus des Diakonischen Werkes an der Saar in Völklingen hat er ein neues Leben begonnen. Zurzeit lebt er in einer Wohngruppe.

Fachdienst sozialTausende Flüchtlinge leben trotz der Kälte in Zelten

Nach Angaben des Sprechers der Stabsstelle Flüchtlingsunterbringung in Baden-Württemberg sind derzeit 1.467 Asylbewerber an sechs Standorten nicht in festen Behausungen untergebracht. Allerdings seien die allermeisten in "Leichtbauhallen nach Zeltart" untergebracht - mit festem Holzboden und stabilen Systembauwänden, sagte er dem Evangelischen Pressedienst (epd). Lediglich das Dach bestehe aus einer Zeltplane.

Fachdienst sozialZwischen Bangen und Hoffen

Der Notruf erreicht die italienische Küstenwache am Morgen um 8 Uhr: Vier Schlauchboote mit afrikanischen Flüchtlingen sind gut 30 Seemeilen vor der libyschen Küste in Not geraten. Bis zum Abend können alle gerettet werden. 454 Menschen nimmt die Guardia Costiera an Bord ihres Schiffes "CP 940", darunter ein drei Monate altes Baby. Die Afrikaner werden in den sizilianischen Hafen Pozzallo gebracht, wo sie am nächsten Tag eintreffen. Die aufwendige Prozedur der Erstaufnahme läuft an.

Fachdienst sozialZwischen Hoffnung, Angst und Dankbarkeit

Romantisch ist das aktuelle Zuhause von Sarah und Amir zwar nicht. Nach langer Flucht ist das Paar aber froh über eine Bleibe. Im Kirchenasyl erleben die beiden Iraner eine große Hilfsbereitschaft und sprechen über ihre Angst vor Abschiebung.

Fachdienst sozial«Es gibt noch ein Leben neben dem Bahnhof»

Der Flüchtlingsandrang an der österreichisch-deutschen Grenze reißt nicht ab. Die ehrenamtlichen Helfer kommen an die Grenze ihrer Kräfte. Sie brauchen mehr Unterstützung.

Fachdienst sozial«Ich bin so dankbar hier zu sein - endlich in Sicherheit»

Er ist einer von vielen, seine Flucht exemplarisch: Der 34-jährige Syrer Shukra Molla Ali hat seine Heimat verlassen, um dem Krieg zu entkommen. Seine Reise nach Europa und Deutschland glich einer Odyssee.