Artikel zum Thema: Hörfunk
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Fachdienst medienDigitalradio-Plan ohne Datum für UKW-Abschaltung

Die Bundesregierung hat einen Aktionsplan für den Umstieg auf die digitale Radioverbreitung vorgelegt. In dem Papier des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird kein Abschaltdatum für die Verbreitung von Radio über UKW festgelegt (http://u.epd.de/qpd). Die Medienstaatssekretärin des Landes Rheinland-Pfalz, Heike Raab (SPD), begrüßte den Plan. Sie bedauere jedoch, dass einige Privatradios die Schritte nicht mittragen wollten, sagte die Koordinatorin der Medienpolitik der Länder am 21. Februar dem epd.

Fachdienst medienGute Nacht, Domian. Und Dankeschön fürs Zuhören

Ihm sei nichts Menschliches fremd, er mache das auch im Internet und man kenne ihn aus dem Fernsehen. So kündigte unlängst Bettina Tiedjen ihren Talkgast, den Fernseharzt Johannes Wimmer, an. Dessen wachsende Popularität beruht nicht zuletzt auf der Tatsache, dass die Menschen sich oft genieren, mit ihren Wehwehchen zum Facharzt zu gehen, sondern sich erst einmal als Google-Patienten anonym mit ihren Leiden beschäftigen. "Vor allem nachts um drei", so Wimmer, schnelle die Klickrate erfahrungsgemäß nach oben.

Fachdienst medienHören und Sehen

Kein Bild, keine Klickzahlen - ohne visuelle Reize läuft kaum noch was im medialen Alltag. Vor allem online nehmen Zahl wie auch Bedeutung von Bildinhalten immer weiter zu. Fotos und vor allem Videos entscheiden, welche Inhalte beachtet werden - und welche in der Flut digitaler Informationen untergehen. Ein Problem für das Radio?

Fachdienst medienNorwegen schaltet UKW-Übertragung ab

Norwegen hat als erstes Land weltweit mit der Abschaltung der analogen Radio-Übertragung begonnen. Am 11. Januar um 11:11 Uhr wurde die UKW-Übertragung in der Provinz Nordland beendet, wie das norwegische Digitalradiobüro mitteilte. Bis Ende des Jahres soll schrittweise das ganze Land auf den Digitalradio-Standard DABplus umgeschaltet werden.

Fachdienst medienRadio im Hinterland. Ein Stück Mediengeschichte aus der Provinz

"Die Lokalzeitung war fast 'ne Bibel", lautet einer der ersten Sätze in der Radio-Collage "Radio in Wittgenstein und im Hinterland". Wer sich für Medien interessiert, den zieht der Satz trotz des sperrigen Titels in das knapp einstündige Feature des Hamburger Medienwissenschaftlers Hans-Jürgen Krug hinein. Eine der Überraschungen dieses Stücks, das kürzlich beim Lokalsender Radio Siegen gesendet wurde, besteht darin, dass es keineswegs die jüngeren Mediengattungen Fernsehen oder Internet waren, die am Nimbus der Lokalzeitung kratzten, sondern eben das Radio.

Fachdienst medienSenden war ihr Hobby. Piratenradios in den 60er Jahren in Marburg

Anfang September 1967 wurde in Teilen von Marburg das Fernsehprogramm immer wieder gestört. Es gab schwarze Streifen auf den Bildschirmen und deshalb wandten sich verärgerte Zuschauer an den Störungsdienst der Post. Derweil freuten sich Schüler in der Universitätsstadt über Radio City, einen unregelmäßig sendenden Piratensender mit viel Beatmusik. Dann war plötzlich Schluss. Der "Pirat" war weggezogen. Aber andere sendeten weiter.