Artikel zum Thema: Schweiz
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Fachdienst medienSchweiz: Bundesrat für Ablehnung der "No Billag"-Initiative

Der Schweizer Bundesrat empfiehlt die Ablehnung der Initiative "No Billag", die die Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren fordert. Die Initiative, zu der am 4. März 2018 eine Volksabstimmung stattfindet, nehme in Kauf, dass nur noch produziert werde, was sich rentiere, erklärte die Regierung der Schweiz am 11. Dezember. Dies schade der Medienvielfalt und erhöhe den Einfluss privater Geldgeber. "Für ein kleinräumiges, mehrsprachiges Land wie die Schweiz mit ihrer direkten Demokratie ist ein vielfältiges Medienangebot wichtig", sagte Bundespräsidentin Doris Leuthard.

Fachdienst medienSchweiz: Evangelische Kirchen für Erhalt der Rundfunkgebühren

Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund spricht sich gegen die Abschaffung der TV- und Radiogebühren aus. Die Schweizer sollten bei der Volksabstimmung über die Abschaffung am 4. März mit Nein votieren, empfahl der Kirchenbund am 10. Januar in Bern. Eine demokratische Schweiz brauche öffentlich finanzierte Medien mit einer ausgewogenen Berichterstattung.

Fachdienst medienSchweiz: Online-Magazin "Republik" bricht Crowdfunding-Rekord

Die Macher des Schweizer Online-Magazins "Republik" haben nach eigenen Angaben den Crowdfunding-Weltrekord für Medien-Startups gebrochen. Wenige Tage nach dem Start des Finanzierungsaufrufs im Internet habe die Initiative für den Aufbau eines leserfinanzierten und werbefreien Magazins so viel Geld eingesammelt wie kein anderes journalistisches Crowdfunding zuvor, schrieb der Journalist Constantin Seibt am 28. April auf seiner Facebook-Seite. Seibt ist beim Aufbau des Magazins zuständig für Konzeption und Redaktion.

Fachdienst medienSRG Deutschschweiz: Ombudsstelle erhielt 334 Beanstandungen

Im Jahr 2016 sind bei der Ombudsstelle der SRG Deutschschweiz 334 Beanstandungen eingegangen. Diese betrafen 135 Sendungen. Bei fast 80 Prozent der betroffenen Sendungen seien die Beanstandungen nicht unterstützt worden, teilte der Ombudsmann der SRG Deutschschweiz, Roger Blum, in seinem Jahresbericht 2016 mit. Die Quote von rund 20 Prozent gerügter Sendungen entspreche ungefähr dem Anteil vergangener Jahre.