Artikel zum Thema: Internet
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Fachdienst medienDie Gatekeeper sind da

"Eine Schatztruhe für Psychologen": So nennt die AfD Funk. Das öffentlich-rechtliche Jugendangebot diffamiere das bürgerliche Lager auf abstoßende Weise, kritisierte der rheinland-pfälzische Abgeordnete Joachim Paul jüngst in einer Debatte im Mainzer Landtag (epd 48/16). Als Schatztruhe dürften die öffentlich-rechtlichen Mutterhäuser Funk ebenfalls betrachten. Allerdings als Schatztruhe für Programminnovation, mit der man die junge Zielgruppe endlich locken kann. Das ist die Verheißung.

Fachdienst medienDie Gatekeeper sind da

"Eine Schatztruhe für Psychologen": So nennt die AfD Funk. Das öffentlich-rechtliche Jugendangebot diffamiere das bürgerliche Lager auf abstoßende Weise, kritisierte der rheinland-pfälzische Abgeordnete Joachim Paul jüngst in einer Debatte im Mainzer Landtag (epd 48/16). Als Schatztruhe dürften die öffentlich-rechtlichen Mutterhäuser Funk ebenfalls betrachten. Allerdings als Schatztruhe für Programminnovation, mit der man die junge Zielgruppe endlich locken kann. Das ist die Verheißung.

Fachdienst medienHören und Sehen

Kein Bild, keine Klickzahlen - ohne visuelle Reize läuft kaum noch was im medialen Alltag. Vor allem online nehmen Zahl wie auch Bedeutung von Bildinhalten immer weiter zu. Fotos und vor allem Videos entscheiden, welche Inhalte beachtet werden - und welche in der Flut digitaler Informationen untergehen. Ein Problem für das Radio?

Fachdienst medienKabinett bringt Gesetz gegen Hetze im Internet auf den Weg

Das Bundeskabinett hat am 5. April das Gesetz gegen Hasskriminalität in sozialen Netzwerken auf den Weg gebracht. Der Entwurf von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) verpflichtet Unternehmen wie Facebook, gegen Straftaten wie Beleidigung, üble Nachrede, Verleumdung, Volksverhetzung und Bedrohung stärker als bislang vorzugehen (epd 11/17). Bei Nichtbeachtung der neuen Regeln drohen dem Entwurf zufolge Bußgelder in Höhe von bis zu 50 Millionen Euro. Journalistenorganisationen und Verlegerverbände kritisierten die Gesetzespläne.

Fachdienst medienMit Humor gegen Hass

Der Nutzer äußerte seine Meinung unverblümt: "Lasst den Bürgermeister labern, die Verhältnisse klären ganz andere. Ausländergewalt muss sich kein Bürger gefallen lassen!", schrieb er auf der Facebook-Seite der Tageszeitung "Die Welt". Die Redaktion hatte dort Mitte September einen Artikel über Auseinandersetzungen zwischen Einheimischen und jungen Asylbewerbern in Bautzen gepostet. Im Interview ließ sie Oberbürgermeister Alexander Ahrens zu Wort kommen. Mehr als 100 Nutzer verfassten dazu Kommentare.

Fachdienst medienSpringer-App "Upday" expandiert nach Spanien und Italien

Der Medienkonzern Axel Springer bringt seine mobile Nachrichtenplattform "Upday" nach Spanien und Italien. Im ersten Halbjahr 2017 würden in den beiden Ländern Redaktionen aufgebaut und Verlagspartner angeworben, teilte der Konzern am 8. Dezember in Berlin mit. Die App werde damit wie geplant zu einer Plattform, die in verschiedenen europäischen Ländern mit redaktionellen Teams digitalen Journalismus in hoher Qualität und redaktioneller Unabhängigkeit produziere.

Fachdienst medienVerlage klagen gegen Webangebote von RBB und Radio Bremen

Mehrere Zeitungsverlage in Berlin und Brandenburg gehen gerichtlich gegen das Internetangebot des RBB vor. Der Sender missachte das gesetzliche Verbot der Presseähnlichkeit von nicht-sendungsbezogenen Internet-Inhalten, teilte der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) am 18. April mit. Die Verlage der "Märkischen Allgemeinen Zeitung", der "Märkischen Oderzeitung", der "Lausitzer Rundschau", der "Volksstimme" und der "B.Z." hätten daher beim Landgericht Potsdam eine Klage eingereicht.

Fachdienst medienZAK beanstandet Handball-Übertragung im Internet

Die Kommission für Zulassung und Aufsicht der Landesmedienanstalten (ZAK) hat die Übertragung der Handball-WM im Internet beanstandet. Die Livestream-Übertragung unter anderem der Spiele der deutschen Mannschaft auf einem Portal der Deutschen Kreditbank (DKB) hätte einer rundfunkrechtlichen Zulassung bedurft, teilte die Kommission am 31. Januar in Berlin mit. Damit widerspricht die ZAK der Auffassung der DKB, die ihr Projekt als Telemedium dargestellt hatte, das keiner Zulassung bedarf. Weitergehende Sanktionen gegen die Bank wurden nicht verhängt.

Fachdienst medienZeitungsverlage drohen mit Klagen gegen ARD-Internetangebote

Die ARD und die Zeitungsverleger haben Gespräche über eine sogenannte Gemeinsame Erklärung zu den Online-Angeboten der ARD abgebrochen. Der zum Schluss erreichte Gesprächsstand habe sich in der ARD als nicht akzeptabel erwiesen, sagte ARD-Sprecher Steffen Grimberg dem epd. Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) teilte mit, es habe einen "ausverhandelten Kompromissvorschlag" gegeben, der "am Ende von den Intendanten leider nicht unterstützt wurde". Nun werde es zu einer "rechtlichen Klärung" kommen müssen.