Zum traditionellen Ökumenischen Kreuzweg der Jugend werden für den 30. März wieder mehrere Zehntausend Teilnehmer in ganz Deutschland erwartet. Der Kreuzweg steht in diesem Jahr unter dem Motto "Erlöse uns", wie die evangelischen und katholischen Jugendverbände am Montag in Düsseldorf und Hannover ankündigten. An der bundesweiten Eröffnung in Trier nehmen auch der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, und der katholische Trierer Bischof Stephan Ackermann teil.
Der Jugendkreuzweg, der an den Leidensweg Christi erinnert, wolle junge Menschen zur Auseinandersetzung mit dem Glauben anhalten und dabei Grenzen zwischen Konfessionen, Generationen und Ländern überwinden, hieß es. 1958 wurde der Ökumenische Jugendkreuzweg als "Gebetsbrücke" zwischen jungen katholischen Christen in der Bundesrepublik und der DDR gegründet. Seit 1972 wird er ökumenisch gebetet.
Mit jährlich knapp 60.000 Teilnehmern gehört er zu den größten ökumenischen Jugendaktionen. Träger sind die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland, die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der katholischen Deutschen Bischofskonferenz und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend.
