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Weltkirchenrat: Kirchengipfel auf Kuba historisch für Ökumene

Der Weltkirchenrat hat das Treffen von Papst Franziskus mit dem Moskauer Patriarchen Kyrill als historisches ökumenisches Ereignis gewürdigt. Angesichts der weltweiten Konflikte und des menschlichen Leidens sende die Zusammenkunft auf Kuba auch ein Zeichen der Hoffnung, erklärte der Ökumenische Rat der Kirchen am Freitagabend in Genf.

Die erste Begegnung von Oberhäuptern der römisch-katholischen Kirche und der russisch-orthodoxen Kirche überhaupt markiere einen großen Schritt, um das Schisma der Kirchen zu heilen. Das Christentum, das sich vor fast 1.000 Jahren in einen östlichen und einen westlichen Zweig gespalten hatte, könne nun auf mehr Einigkeit hoffen.

Das Treffen inspiriere die Kirchen, die Gesellschaften, die Regierungen und die Weltgemeinschaft, die vielen Kriege politisch zu lösen und Frieden für alle Menschen zu schaffen.
Der ÖRK unterstrich, dass die russisch-orthodoxen Kirche die größte unter seinen rund 350 Mitgliedskirchen ist. Die katholische Kirche ist kein Mitglied des Dachverbandes mit Sitz in Genf, kooperiert aber mit dem Rat.