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Papst erinnert zu Ostern an Flüchtlingselend und Gewaltopfer

Papst Franziskus hat zu Ostern an das Elend von Millionen von Kriegsflüchtlingen weltweit erinnert. Der auferstandene Christus sei an der Seite all derer, "die gezwungen sind, aufgrund bewaffneter Konflikte, terroristischer Angriffe, Hungersnöte oder unterdrückerischer Regime die eigene Heimat zu verlassen", sagte das Kirchenoberhaupt am Sonntag auf dem römischen Petersplatz. Wie jedes Jahr spendete Franziskus dort den Segen "Urbi et orbi" (der Stadt und dem Erdkreis).

Zwei Wochen nach einem verheerenden Giftgasangriff in Syrien forderte der Papst zudem dringend dazu auf, die Not der syrischen Bevölkerung zu lindern. Sie sei Opfer eines Kriegs der nicht aufhöre, Schrecken und Tod zu sähen. Den jüngsten Anschlag mit einer Autobombe auf einen Flüchtlingskonvoi in Aleppo, bei dem über hundert Menschen getötet wurden, nannte Franziskus einen "niederträchtigen Angriff auf flüchtende Menschen".

Zur Ostermesse mit Franziskus hatten sich auf dem Platz vor dem Petersdom Zehntausende Menschen eingefunden. Am Samstagabend hatte der Papst im Dom die Osternacht gefeiert.