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Missio Aachen fördert Projekte mit fast 50 Millionen Euro

Das internationale katholische Hilfswerk Missio in Aachen hat im vergangenen Jahr weltweit mehr als 1.250 Projekte mit insgesamt 49,4 Millionen Euro gefördert. Die Spendeneinnahmen stiegen 2016 leicht von 33,1 Millionen Euro auf 33,25 Millionen Euro, wie Missio in seinem am Montag in Aachen veröffentlichten Jahresbericht mitteilte. Allein bei der Hauptkampagne "Sonntag der Weltmission" wurde eine Kollekte von 3,97 Millionen Euro gesammelt. Das waren rund sechs Prozent mehr als im Vorjahr, wie es hieß. Der Gesamtetat des Hilfswerks lag bei 54,1 Millionen Euro.

In der Auslandsarbeit baute Missio Aachen nach eigenen Angaben die Ausbildungsförderung für die Ortskirche in Afrika, Asien und Ozeanien aus. Davon hätten im vergangenen Jahr rund 77.600 Laien, Ordensleute und Priester profitiert, die aus- und weitergebildet worden seien. So könnten sich die Kirchen in Ländern, die unter Gewalt, Flucht, Hunger, Armut und Naturkatastrophen leiden, über soziale, ethnische und religiöse Grenzen hinweg engagieren, sagte der Präsident von Missio Aachen, Klaus Krämer. In den kommenden Jahren wolle das Hilfswerk noch stärker die Lage bedrängter Christen, den interreligiöse Dialog und das Schicksal von Menschen auf der Flucht in den Mittelpunkt stellen.