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Kardinal Marx würdigt Papst Franziskus als Erneuerer

Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat Papst Franziskus zu dessen fünfjährigem Amtsjubiläum als Erneuerer und "große Inspiration" gewürdigt. Schon beim Konklave zu Franziskus' Wahl im Jahr 2013 sei klar gewesen, "dass ein neuer Impuls hineinkommt", sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". Der Papst habe seitdem unter anderem deutlich gemacht, dass sich die Kirche auch in Fragen der Gerechtigkeit stärker einmischen müsse.

In der katholischen Kirche werde heute viel diskutiert und gerungen, dies sei ein guter Weg, erklärte Marx. Franziskus sei klar, dass Veränderungen Zeit brauchten. "Er ist eher ein Mann des Weges, er schiebt immer wieder von neuem Dinge an, die sich dann durchsetzen müssen", sagte der Kardinal. Franziskus habe der Kirche ein neues Gesicht gegeben, werde von vielen positiv gesehen und wirke in die Gesellschaft hinein: "Das ist ein großes Geschenk für uns", betonte Marx.

Franziskus war am 13. März 2013 nach dem Rücktritt von Papst Benedikt XVI. zum Oberhaupt der katholischen Kirche gewählt worden.