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"Humanitärer Korridor" der Kirchen für syrische Flüchtlinge

Über einen sogenannten humanitären Korridor christlicher Kirchen und Hilfswerke sind erste Flüchtlinge aus Syrien in Rom eingetroffen. Wie die Evangelische Kirche von Westfalen am Montag mitteilte, handelt es sich um ein siebenjähriges krebskrankes Mädchen, ihre Eltern und ihren jüngeren Bruder. Träger des Pilotprojekts sind den Angaben zufolge die Hilfsorganisation "Mediterranean Hope" des Bundes der Evangelischen Kirchen in Italien (FCEI) und die katholische Gemeinschaft Sant' Egidio.

Über den "humanitären Korridor" sollen insgesamt 1.000 besonders gefährdete afrikanische und syrische Flüchtlinge eine legale und sichere Einreise nach Europa erhalten, wie es weiter hieß. Die italienische Regierung stelle die dafür erforderlichen Visa aus. "Auf diese Weise wird Schleppern und Menschenhändlern die Geschäftsgrundlage entzogen", erklärte Oberkirchenrat Ulrich Möller von der westfälischen Landeskirche. Die Idee der humanitären Korridore sei wegweisend.