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Hannoversche Landeskirche verliert rund 33.000 Mitglieder

Die hannoversche Landeskirche ist im vergangenen Jahr um rund 33.000 Mitglieder geschrumpft. In der größten evangelischen Landeskirche Deutschlands ging damit die Mitgliederzahl um 1,16 Prozent auf knapp 2,84 Millionen zurück. "Ursache ist vor allem die demografische Entwicklung", sagte der Geistliche Vizepräsident des Landeskirchenamtes, Arend de Vries, am Freitag dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Das Verhältnis von Geburten zu Todesfällen sowie Zuzüge und Abwanderungen wirkten sich auch auf die Kirche aus, erläuterte de Vries. "Wenn wir diese Faktoren berücksichtigen, die wir nicht ändern können, ist die Lage weitgehend stabil." Gegenüber 2010 fiel der Mitgliederschwund geringer aus.

"Unser Ziel ist es, Mitglieder zu gewinnen und zu halten", sagte de Vries. Dazu sollten unter anderem Aktionen wie das "Jahr der Kirchenmusik" mit Großereignissen wie dem Pop-Oratorium "Die zehn Gebote" beitragen. Neben den Events bemühe sich die Landeskirche im Alltag um Qualität von Gottesdiensten und Amtshandlungen. Im "Jahr der Taufe" wurden de Vries zufolge mehr als 3.000 Kinder und Erwachsene bei besonderen Festen getauft. Insgesamt stelle sich die Kirche jedoch auf sinkende Mitgliederzahlen ein.