Zum Abschluss des Internationalen Ökumenischen Forums in Trier hat der Trierer Bischof Stephan Ackermann eine positive Bilanz gezogen. Das hochkarätig besetzte fünftägige Forum habe in einer "Atmosphäre des Vertrauens, des Interesses und der Neugierde" stattgefunden, erklärte Ackermann am Freitag. Begegnungen auf Augenhöhe "und das Sich-Anerkennen" seien Voraussetzungen für gelingende ökumenische Gespräche.
Er selbst könne den "Schmerz der Trennung" zwischen den Konfessionen nun noch besser verstehen, fügte der katholische Bischof hinzu. "Ich empfinde den Schmerz dann, wenn ich jemanden kennenlerne und sein Engagement für Jesus Christus, und dann nicht noch mehr mit ihm gemeinsam machen kann". Für die evangelische Kirche würdigte das rheinische Kirchenleitungsmitglied Marion Unger die "Diskussionen auf hohem Niveau und in freundschaftlicher Atmosphäre".
Seit Montag hatten sich unter dem Leitwort "Und führe zusammen, was getrennt ist" rund 200 Teilnehmer in Vorträgen, Podien und Workshops mit den Herausforderungen befasst, vor denen die christlichen Kirchen gemeinsam mit den anderen Religionen stehen. Die Veranstaltung stand im Zusammenhang mit der "Heilig-Rock-Wallfahrt", die vom 13. April bis 13. Mai stattfindet.
