Ein "Jahr der konfessionsverbindenden Ehe" hat das bundesweite "Netzwerk konfessionsverbindender Paare und Familien" für 2003 ausgerufen. Von Paaren verschiedener Konfession, die 24 Stunden am Tag Ökumene lebten, könnten die Kirchen lernen, so das Netzwerk am Mittwoch in Tübingen. Für die Betroffenen sei es wichtig, dass Kirchen mit ihnen und nicht über sie sprächen.
Das 1999 gegründete Netzwerk definiert sich als bundesweites Forum für den Erfahrungsaustausch von Paaren mit verschiedener Konfession. Es berät und begleitet interkonfessionelle Ehen und vertritt ihre Ansprüche gegenüber den Konfessionen.
Als Chance für eine intensive Diskussion betrachtet das Netzwerk seine Jahrestagung im Februar auf Burg Rothenfels (Main-Spessart-Kreis) zu Amtsverständnis und Abendmahl. Zusätzliche Akzente werde der Ökumenische Kirchentag 2003 in Berlin setzen. Das gelte auch für das zweite Welttreffen konfessionsverbindender Ehepaare im Juli in Rom.
Informationen zum Netzwerk bei Rosemarie und Rudolf Lauber, Sudetenstr. 22, 71263 Weil der Stadt, E-Mail: konfessionsverbindend@oekumene.net; Internet: www.oekumene.net/konfessionsverbindend (1815/27.11.02)