Die Berliner Senatsschulverwaltung und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur wollen künftig stärker zusammenarbeiten. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung haben am 1. Oktober Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) und Stiftungsvorsitzender Rainer Eppelmann in der Bundeshauptstadt unterzeichnet. Ziel sei es, die Behandlung der Geschichte von SED-Diktatur und deutscher Teilung im Berliner Schulunterricht zu stärken, teilte die Bundesstiftung mit.
Vereinbart wurden den Angaben zufolge gemeinsame Schulprojekte und Lehrerfortbildungen sowie ein regelmäßiger Austausch über aktuelle Entwicklungen und neue Ansätze bei der Erstellung didaktischer Materialen. Außerdem wird die Bundesstiftung Schülerinnen und Schüler bei Projektarbeiten für den Mittleren Schulabschluss und das Abitur unterstützen. Die Auseinandersetzung mit der kommunistischen Diktatur und der Geschichte der DDR und der deutschen Teilung sei im Unterricht und in der politischen Bildungsarbeit im Blick auf das Grundgesetz „unerlässlich“, erklärte Zöllner dazu. (5015/01.10.2008)