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  Berlin: „Interkultureller Garten“ eröffnet in Neukölln
Gärtnerinnen und Gärtner kommen aus 14 Nationen


Berlin (epd).

Interkultureller Garten
©epd-bild / Christian Hoffmann
In Berlin-Neukölln wird am 29. September der zweite "Interkulturelle Garten" des Stadtbezirks eröffnet. Die 1.500 Quadratmeter große Anlage am Columbiadamm wird derzeit von rund 30 Menschen aus sieben Nationen bewirtschaftet, teilte die Arbeitsgemeinschaft Interkulturelle Gärten am 19. September in Berlin mit. Träger ist ein Zusammenschluss lokaler Migranten- und Bürgervereine. Zur Einweihungsfeier (14 Uhr) wird unter anderen Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) erwartet.

In Berlin gibt es derzeit etwa 16 interkulturelle Gärten, weitere sind in Planung und Aufbau. Die Fläche neben dem Garnisonfriedhof am Columbiadamm hat das Bezirksamt Neukölln zur Verfügung gestellt. Neben Gartenarbeit sollen dort auch Sprachkompetenz, Umwelterziehung, Frauenintegration und andere gesellschaftliche Anliegen gefördert werden.

Die "Interkulturellen Gärten" sind ein Projekt der bundesweit agierenden Stiftung Interkultur. Sie bieten vor allem Migranten und Asylbewerbern eine Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, kreativ tätig zu sein sowie Obst und Gemüse für den Eigenbedarf anzubauen. Die meisten Gärten haben einen nationalen Schlüssel, um die Dominanz einer Sprachgemeinschaft zu verhindern. (...) (4958/19.09.2007)






 
 

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