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  Evangelische Kirche verzeichnet 60.000 Eintritte neuer Mitglieder

Frankfurt a.M. (epd). Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) registriert einen Aufwärtstrend bei Eintritten. Jährlich würden rund 60.000 neue Mitglieder aufgenommen, berichtet die Wochenzeitung "Die Zeit" am Mittwoch unter Berufung auf eine neue Studie. Die Untersuchung "Schön, dass Sie (wieder) da sind!" wird am Freitag von der EKD-Ratsvorsitzenden Margot Käßmann in Hannover vorgestellt. Zu dieser positiven Mitgliederentwicklung hätten wesentlich die bundesweit 140 Eintrittsstellen beigetragen, die es in den 22 evangelischen Landeskirchen gibt.

Der Mitgliederzuwachs resultiere vor allem aus der Rückkehr von Protestanten, die aus der Kirche ausgetreten waren, sowie aus Erwachsenentaufen. Nach Schätzungen gibt es bis zu fünf Millionen ehemalige evangelische Kirchenmitglieder oder Konfessionslose, denen die Kirche einladend begegnen will. Dies Gruppe stelle ein großes Potenzial für missionarische Anstrengungen dar.

Zu Eintritten, Wiedereintritten und Übertritten in die evangelische Kirche kommen jährlich rund 185.000 Kindertaufen. Dem standen im vergangenen Jahr 160.000 Austritte gegenüber, rund 30.000 mehr als 2007. Die katholische Kirche verließen 2008 mehr als 120.000 Mitglieder, im Jahr davor waren es 93.000.





 
 

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