Kultur
Historisches Archiv Köln zeigt Geschichte der religiösen Toleranz
Köln (epd). Das Historische Archiv der Stadt Köln widmet der geschichtlichen Entwicklung religiöser Toleranz seine Jahresausstellung. Aus Anlass des 500. Reformationsjubiläums untersucht das Archiv unter dem Titel "Hilliges Köln 2.0" das Thema am Beispiel der Kölner Stadtgesellschaft, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Im Fokus stehen von Donnerstag an bis zum 12. November die unterschiedlichen Religionen und Konfessionen im Kölner Alltag vom Spätmittelalter bis in die heutige Zeit. Anhand von Einzelbeispielen und ausgewählten Archivalien nimmt das Archiv den Angaben zufolge die Entwicklung religiöser Toleranz unter die Lupe.

Heute feiere sich Köln mit seinen Einwohnern aus 182 Nationen gerne als weltoffen und tolerant, hieß es. Dennoch sei die Domstadt im Selbstverständnis vieler Bürger eine vor allem katholische Stadt. Das Historische Archiv stellt die Frage, auf welchen historischen Fakten diese Behauptung fußt. So werde gezeigt, dass es bis zum 19. Jahrhundert gedauert hat, bis Katholiken und Nicht-Katholiken in Köln mit den gleichen Bürgerrechten ausgestattet wurden.

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