Kultur
Ausstellung im Landtag würdigt "150 Jahre Bethel"
Düsseldorf, Bielefeld (epd). Im nordrhein-westfälischen Landtag ist seit Mittwoch eine Ausstellung zum 150-jährigen Bestehen der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel zu sehen. Unter dem Titel "Neue Wege…" werden Werke von Künstlern mit und ohne Behinderung gezeigt, wie der Landtag in Düsseldorf mitteilte. Die bis zum 12. März dauernde Schau wurde am Mittwoch von Landtagspräsidentin Carina Gödecke (SPD) und dem Vizepräsidenten Oliver Keymis (Grüne) in der Wandelhalle des Landtags eröffnet. "Bethel - das 'Haus Gottes', wie es im Hebräischen heißt - ist das hoffnungsvolle Zeichen für eine humane Welt, die sich in vielem heute so inhuman darstellt", sagte Gödecke.

Eine Jury hatte für die Schau 28 Bilder und sieben Skulpturen ausgewählt, die bei einem Workshop in Bielefeld entstanden sind. Sie werden im Bethel-Jubiläumsjahr an verschiedenen Orten in Deutschland und im Europaparlament in Straßburg präsentiert. Im Landtag fiel jetzt der Startschuss für die Wanderausstellung.

Vor 150 Jahren begann mit der Arbeit in der "Rheinisch-Westfälischen Anstalt für Epileptische" bei Bielefeld die Geschichte von Bethel. Bethel sei auch im Jubiläumsjahr ein Ort, "an dem Frieden durch christliche Nächstenliebe gestiftet wird, indem schwache, kranke und behinderte Menschen Hilfe zu einem würdevollen Leben angeboten bekommen", sagte Gödecke.

In den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel mit Sitz im gleichnamigen Bielefelder Stadtteil sind derzeit 18.000 Mitarbeiter beschäftigt. Das europaweit größte diakonische Unternehmen behandelt und betreut den Angaben zufolge jährlich rund 230.000 Menschen.

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