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Papstbesuch in Freiburg kostete Erzdiözese 21,9 Millionen Euro

Mehr als doppelt so viel Geld wie ursprünglich geplant musste die Erzdiözese Freiburg für den letztjährigen Besuch von Papst Benedikt XVI. in Freiburg ausgeben. Die Kosten für die zweitägige Visite in Südbaden lagen am Ende bei 21,9 Millionen Euro, wie die Erzdiözese am Samstagabend bekanntgab. Allein für Bau, Technik und Infrastruktur musste die Erzdiözese rund 10,9 Millionen Euro investieren, für Sicherheit und Ordnung weitere 4,1 Millionen Euro.

Die Kostenexplosion sei vor allem durch hohe Sicherheitsauflagen vor dem Hintergrund der Love-Parade-Tragödie in Duisburg entstanden, heißt es weiter. Hinzu kamen den Angaben zufolge Kosten für Betreuungsdienste von Malteser und Feuerwehr, Fahrtkosten und Unterbringung von ehrenamtlichen Helfern, für Parkplätze, Shuttle-Busse, das Pressezentrum, Liturgie, Bewirtung der Gäste und die Planung des Großereignisses.

Weitere Kosten verursachten die Bombensuche und -räumung, die Erdarbeiten auf dem Gelände des Flugplatzes Freiburg sowie die Bühnen und anderen Bauten. Die Kirchensteuervertretung der Erzdiözese Freiburg hatte ursprünglich mit knapp zehn Millionen Euro für den zweitägigen Papstbesuch im vergangenen September gerechnet. (0284/12.02.2012)