Kirche
Zwickauer Pfarrer soll Chemnitzer Superintendent werden
Dresden/Leipzig (epd). Der Zwickauer Pfarrer Frank Manneschmidt hat gute Chancen auf das Amt des Superintendenten im Kirchenbezirk Chemnitz. Die Leitung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens schlug der Bezirkssynode vor, den 49-Jährigen in das Amt zu wählen, wie ein Sprecher der Landeskirche dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Dienstag bestätigte. Die Wahl findet demnach am 22. September statt. Manneschmidt, der auch als stellvertretender Vorsitzender des Evangelischen Medienverbandes in Sachsen aktiv ist, hatte sich für das Amt beworben.

Der bisherige Superintendent Andreas Conzendorf war Ende April in den Ruhestand verabschiedet worden. Der 64-Jährige war seit 1995 zunächst für den Kirchenbezirk Chemnitz 2 zuständig. Nach der Zusammenlegung der beiden Chemnitzer Kirchenbezirke war er Superintendent des gesamten Bereichs Chemnitz und Limbach-Oberfrohna.

Superintendenten werden auf unbestimmte Zeit gewählt. Als leitende Geistliche der Kirchenbezirke haben sie unter anderem die unmittelbare Dienstaufsicht über die Pfarrer, koordinieren Vertretungen und sind als Repräsentanten nach außen Ansprechpartner für andere gesellschaftliche Gruppen. Im Kirchenbezirk Chemnitz gibt es laut Landeskirche aktuell acht Pfarrerinnen und 22 Pfarrer.

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