Umwelt
Zeitung: Kretschmer will noch 30 Jahre lang Braunkohle verfeuern
Dresden/Leipzig (epd). Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) will noch bis ins Jahr 2050 an der Braunkohle festhalten. Wie die in Dresden erscheinende "Sächsische Zeitung" (Donnerstag) berichtet, hält Kretschmer den Energieträger in den kommenden rund 30 Jahre für unverzichtbar, um die Menschen in der Braunkohleregion Lausitz "auf dem langen Weg des Strukturwandels mitzunehmen".

Zugleich kündigte Kretschmer der Zeitung zufolge für Anfang März den Beginn einer sächsisch-brandenburgischen "Zukunftswerkstatt Lausitz" an. Diese soll demnach Pläne für die Zukunft der vom Kohleabbau geprägten Region entwickeln und Fördermittel beantragen. Auch Kretschmers Vorgänger Stanislaw Tillich (CDU) hatte immer wieder Unterstützung etwa des Bundes für die im Umbruch befindliche Region gefordert.

Kretschmers Stellvertreter und sächsischer Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) sagte dem Bericht zufolge, er glaube "weiterhin an die Lausitz, die gesamte Region und die Kraft der dort lebenden Menschen". Die Lausitz habe weiterhin das Potenzial, eine Wirtschafts- und Energieregion zu sein, betonte Dulig.

epd ost sue phi