Die Gesamtkosten beliefen sich nach Angaben der Staatskanzlei auf 14.000 Euro, davon würden 10.000 Euro aus Lottomitteln des Landes bestritten. Die aus Infotexten und Fotos bestehenden Tafeln informierten über verschiedene Themen wie "rechtliche Auseinandersetzung", "Breite des Protests" oder "Protestwanderungen".
Die Bundeswehr wollte nach der deutschen Vereinigung das bereits von der Sowjetarmee genutzte Areal als Luft-Boden-Schießplatz nutzen. Das Vorhaben stieß auf jahrelangen Protest von Anliegergemeinen, Bürgerinitiativen, Unternehmen und auch der beiden Landesregierungen von Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Nach zahllosen Niederlagen vor Gericht verzichtete das Bundesverteidigungsministeriums im Juli 2009 auf die Nutzung.

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