Der Theologe widersprach damit einem Bericht der "Leipziger Volkszeitung" (Freitagsausgabe), nach dem in der Reichenberger Kirche oder auf dem angrenzenden Friedhof möglicherweise noch Schätze des früheren sächsischen Herrscherhauses der Wettiner versteckt sind. Er habe auch mit der Kirchgemeinde und der Baupflegerin Rücksprache gehalten.
Bei den Bauarbeiten seien das Dach umfassend saniert und dabei der Dachstuhl und die Dielung gründlich untersucht worden. Ferner wurden Nollau zufolge im Kirchenschiff die Bodenplatten angehoben und darunter mit Sand neu befüllt.
Dem Zeitungsbericht zufolge lagerten zwischen 1945 und 1949 in der Kirche und dem Friedhof unter anderem Gemälde, Tafelporzellan, Bibeln und Tafelwäsche sowie Gold- und Silbergegenstände, darunter zahlreiche Leuchter. Versteckt haben soll die Königs-Schätze der damalige Ortspfarrer Heinrich Herrmann (1896-1986) zusammen mit einem Bauunternehmer, dessen Name nicht genannt wird.
Weiter hieß es, zwischen 1947 und 1951 seien die Verstecke in Reichenberg von der Polizei und der sowjetischen Besatzungsmacht zum Teil entdeckt und Kunstgegenstände der Wettiner abtransportiert worden.
epd ost kr co

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