"Ich würde sagen, dass das Auftreten der ökologischen Bewegung in der deutschen Politik seit den 70er Jahren zwar wohl nicht Fenster aufgerissen hat, aber ein Schrei nach frischer Luft gewesen ist und bleibt", sagte das katholische Kirchenoberhaupt. Diese Stimmen dürften nicht überhört oder beiseite geschoben werden, nur weil auch viel Irrationales darin sei. "Es ist wohl klar, dass ich hier nicht Propaganda für eine bestimmte politische Partei mache", betonte er. Nichts liege ihm ferner als das, sagte er unter Gelächter und Applaus der Abgeordneten.
"Wenn in unserem Umgang mit der Wirklichkeit etwas nicht stimmt, dann müssen wir alle ernstlich über das Ganze nachdenken", sagte Benedikt. Der Mensch müsse wieder auf die Sprache der Natur hören und ihr entsprechend antworten. "Auch der Mensch hat eine Natur, die er achten muss und die er nicht beliebig manipulieren kann", erklärte er.

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