Soziales
Diakonie Sachsen registriert steigenden Bedarf bei Erziehungsberatung
Radebeul (epd). Einen steigenden Bedarf an Familien- und Erziehungsberatung registriert die Diakonie in Sachsen. In den 21 Beratungsstellen wurden 2016 insgesamt 15.579 Personen mit 7.339 konkreten Fällen vorstellig. Das bedeutete einen Anstieg gegenüber 2015 mit damals 15.053 Kunden und 7.278 Fällen. Die Zahl der Beratungsgespräche wuchs im gleichen Zeitraum von 35.290 auf zuletzt 37.443 Gespräche, teilte das Diakonische Werk der evangelischen Landeskirche Sachsens am Montag an seinem Sitz in Radebeul mit.

Problemlagen der Kinder hingen sehr häufig mit Partnerproblemen oder Erziehungsunsicherheiten der Eltern zusammen, erklärte der zuständige Diakonie-Referent Wilfried Jeutner. In vier von zehn Fällen (39,7 Prozent) hing das Aufsuchen der Beratungsstelle bei der Diakonie mit Trennung und Scheidung zusammen, fügte er hinzu.

Frauen und Männer ohne oder mit schon erwachsenen Kindern hätten in 1.568 Fällen einzeln oder als Paar die Ehe- und Lebensberatung der Diakonie in Anspruch genommen, hieß es weiter. Insgesamt wurden in den 16 betreffenden Diakonie-Stellen mit Ehe-, Familien- und Lebensberatung 2.081 Personen in 6.339 Gesprächen beraten.

epd ost bue phi