In fast der Hälfte hätten Ausländerinnen den Zuschuss erhalten. "Der bischöfliche Hilfsfonds ist für viele betroffene Frauen manchmal wirklich der letzte Rettungsanker, um wenigstens für die Grundausstattung ihres Kindes zu sorgen", erklärte Andrea Fiedler von der Caritas. Gründe für die Hilfe sind Schicksalsschläge, unvorhergesehene Ereignisse oder Gesetzeslücken, wodurch bestimmte Notlagen nicht abgedeckt sind.
Die Anträge auf eine Zuwendungen werden über die Schwangerenberatung der Caritas gestellt. Anforderungen kämen zumeist aus den Ballungsgebieten um Dresden und Leipzig. "In den Großstädten funktionieren die sozialen Netzwerke nicht so gut, Menschen sind isolierter", erklärte Fiedler. Oft seien Eltern und Verwandte weit weg und der Tausch von Babysachen und anderer Ausstattung schwierig.
epd ost zip phi

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