Umwelt
Hamburger Flughafen plant Lärmzuschläge
Hamburg (epd). Mit höheren Lärmzuschlägen auf die Landegebühren will der Hamburger Helmut-Schmidt-Flughafen den Einsatz leiserer Maschinen fördern. Die neue Gebührenstruktur solle erreichen, dass vom Sommer an der Anreiz für den Einsatz leiser Flugzeugtypen auf Hamburg-Routen verstärkt wird, sagte Flughafenchef Michael Eggenschwiler dem "Hamburger Abendblatt". Der Flughafen reagiere damit auf die Entwicklung leiserer Flugzeuge wie dem Airbus A320neo oder der Boeing 737 Max.

Gleichzeitig würden Lärmzuschläge für Maschinen steigen, die nach 23 Uhr landen, kündigte Eggenschwiler an. Ein Flugzeug wie der A320 müsste rund 3.000 Euro Landesgebühr zahlen, wenn er um 23.30 Uhr landet. "Unterm Strich würde mit der neuen Gebührenregelung die Landung um mindestens 300 Euro teurer."