Umwelt
Gewässer im Norden um 13.000 Tonnen Stickstoff entlastet
Kiel (epd). Schleswig-Holsteins Gewässer sind in den vergangenen 30 Jahren immer sauberer geworden und können damit nach derzeitigem Stand um 13.000 Tonnen Stickstoff und 2.300 Tonnen Phosphor entlastet werden. Dies geht aus dem in Kiel vorgelegten Lagebericht 2016 "Beseitigung von kommunalen Abwässern in Schleswig-Holstein" hervor. Die Ausgabe 2016 ist der 11. Bericht, der der EU-Kommission vorgelegt wird.

Maßgeblich für die derzeitige Qualität der Abwasserbeseitigung waren den Angaben zufolge verschiedene Programme wie das Phosphorsofortprogramm. Dadurch seien die größeren Kläranlagen "mit der besten verfügbaren Technologie zur Nährstoffminderung in den letzten 30 Jahren ausgestattet worden".

Weiter wird auf die seit 1991 vorrangig von den Kommunen getätigten Investitionen in Höhe von rund 1,821 Milliarden Euro hingewiesen. Sie wurden unter anderem in die Ausstattung der Gemeinden mit Kanalisationen sowie in eine weitergehende Abwasserbehandlung zur Eliminierung von Phosphor und Stickstoff investiert. Die Landesregierung und der Bund hätte diese Maßnahmen mit 322 Millionen Euro gefördert. Weiterhin habe das Land zinsgünstige Darlehen in Höhe von rund 595 Millionen Euro gewährt.