Kultur
Gedenkmünze zu 1.000 Jahre Schwerin
Schwerin (epd). In diesem Jahr ist es genau 1.000 Jahre her, dass die Stadt Schwerin zum ersten Mal in einer historischen Quelle genannt wurde. Das Stadtarchiv der Landeshauptstadt veranstaltet dazu eine Tagung im Altstädtischen Rathaus am 13. April, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Zugleich soll eine silberne Gedenkmünze mit nur 100 Exemplaren geprägt werden. Sie zeigt auf der Vorderseite das Schweriner Schloss und auf der Rückseite den Schriftzug: "Ersterwähnung Schwerins – Auf dem Weg zum Weltkulturerbe der UNESCO".

Die Ersterwähnung Schwerins geht auf Bischof Thietmar von Merseburg zurück. Er schildert in seiner Chronik, dass sich der von seinen Feinden bedrängte Obotritenfürst Mistizlaw 1018 in seine Burg "Swerin" geflüchtet habe. Bislang sei nicht dieses Datum, sondern die Stadtgründung durch Herzog Heinrich den Löwen im Jahr 1160 gefeiert worden, sagte Oberbürgermeister Rico Badenschier (SPD). Doch nun wolle man das 1000-jährige Jubiläum nutzen, um den Schwerinern neueste Erkenntnisse zu den Anfängen von Burg und Stadt zu vermitteln, die durch Ausgrabungen und historische Forschungen gewonnen wurden.