Ethik
Minister will Digitalisierung auch für bäuerliche Familienbetriebe
Hannover, Berlin (epd). Digitale Technologien in der Landwirtschaft müssen nach Ansicht von Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) auch kleinen und mittleren Betrieben zur Verfügung gestellt werden. Er wolle daher gerade diejenigen bäuerlichen Betriebe unterstützen, die anders als Großbetriebe keine eigene Forschungsabteilung unterhalten könnten, sagte Schmidt zum Start der Landtechnik-Messe "Agritechnica" in Hannover. Solche Familienbetriebe seien untrennbar mit dem verbunden, was viele Regionen ausmache. Schmidt nannte vielfältige Kulturlandschaften, lebendige dörfliche Strukturen, Wertschöpfung und Beschäftigung auch in den ländlichen Räumen.

Im Agrarbereich ermögliche die Digitalisierung etwa einen sparsameren Einsatz von Ressourcen, sagte Schmidt. Sie könne das Tierwohl verbessern und die Arbeitsabläufe für Bäuerinnen und Bauern vereinfachen. Digitale Methoden zur effizienteren Bewässerung von Pflanzen und zielgerichteten Ausbringung von Dünger würden bereits heute angewandt. Die Agritechnica ist die weltweit größte Messe für Landtechnik. Rund 2.900 Unternehmen präsentieren dort noch bis zum Sonnabend ihre Neuheiten. Das Leitmotiv der Agritechnica 2017 lautet "Green Future - Smart Technology". (3170/13.11.17)

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