Umwelt
Das ehemalige Salz-Bergwerk Asse bei Wolfenbuettel (Niedersachsen) diente als Lager fuer schwach- und mittelaktiven Atommuell und droht nun "abzusaufen". Foto vom 20.05.14
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Heinen-Esser wird Geschäftsführerin von Endlagergesellschaft
Peine, Berlin (epd). Die CDU-Politikerin Ursula Heinen-Esser ist neue Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern (DBE) mit Sitz in Peine. Der Aufsichtsrat hat sie mit Wirkung zum Montag ernannt, wie das Bundesumweltministerium mitteilte. Die 51-Jährige übernehme die Aufgabe zusätzlich zu ihrem Amt als Vorsitzende der Geschäftsführung der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE). Bis zum Ende des Jahres sollen die DBE und die Asse-GmbH mit der BGE verschmelzen.

Die bundeseigene BGE betreibt seit Ende April 2017 die Atommülllager Asse und Morsleben sowie den Bau des Endlagers Schacht Konrad. Zu den weiteren Aufgaben der Gesellschaft zählt die Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Abfall.

Die Diplom-Volkswirtin Heinen-Esser war von 2014 bis 2016 eine der beiden Vorsitzenden der vom Bund eingesetzten Kommission zur Vorbereitung auf die Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll. Davor war sie Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeslandwirtschaftsministerium und im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Aus dem Aufsichtsrat der DBE ist sie mit ihrem neuen Amt ausgeschieden. (7096/07.08.17)