Kultur
Liebieghaus gibt Einblicke in Museum während NS-Zeit
Frankfurt a.M. (epd). Die Liebieghaus-Skulpturensammlung in Frankfurt am Main zeigt in einer Sonderausstellung die Museumspraxis während der Hitler-Diktatur. Das Museum berichte mit der Schau "Eindeutig bis zweifelhaft. Skulpturen und ihre Geschichten - erworben 1933-1945" über die bisherigen Forschungsergebnisse zur Herkunft der Kunstwerke einschließlich der Raubkunst, teilte die Öffentlichkeitsarbeit am 10. April mit. Die vom 4. Mai bis 27. August gezeigte Ausstellung erzähle anhand von zwölf ausgewählten Objekten von Sammlerpersönlichkeiten und dem mitunter widersprüchlichen Handeln der Museumsmitarbeiter.

In der Sonderausstellung werden den Angaben zufolge die aktuellen Forschungsergebnisse mittels eines Parcours durch die drei Hauptabteilungen der Skulpturensammlung - Antike, Mittelalter und Renaissance bis Klassizismus - präsentiert. Thematisiert würden rechtmäßige und unrechtmäßige Erwerbungen, die Personalpolitik, kriegsbedingte Museumsschließung, Auslagerung und Kriegsverluste sowie Restitutionsvereinbarungen der Nachkriegszeit.

Öffnungszeiten: Dienstags, mittwochs, freitags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags von 10 bis 21 Uhr, montags geschlossen.

Internet: www.liebieghaus.de

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