Kultur
Kunst der Weimarer Republik in Frankfurt
Frankfurt a.M. (epd). Die Kunsthalle Schirn in Frankfurt am Main eröffnet im Herbst die Ausstellung "Glanz und Elend in der Weimarer Republik". Die Schau "von Otto Dix bis Jeanne Mammen" versammele rund 200 Werke realistischer, ironischer und grotesker Arbeiten, die das Bild einer Gesellschaft in der Krise und am Übergang veranschaulichten, teilte die Schirn am 28. Juli mit.

Die Ausstellung vom 27. Oktober bis 25. Februar 2018 setzt nach Angaben der Kunsthalle ein Gegengewicht zu den glamourösen "goldenen" 1920er-Jahren, als die sie gerne präsentiert würden. "Der Schwerpunkt liegt auf den Künstlerinnen und Künstlern, die diese Jahre nicht nur abbilden, sondern die Zustände kommentieren und verändern wollten". Ihre Themen seien die Verarbeitung des Ersten Weltkriegs, die Großstadt, die politischen Unruhen und wirtschaftlichen Abgründe. Ebenso bildeten die Arbeiten die Auseinandersetzungen zur Homosexualität und Abtreibung wie auch die wachsende Begeisterung für den Sport ab.

Die Schau zeigt Werke von unter anderen Max Beckmann, Otto Dix, Goerge Grosz, Hans und Lea Grundig, Elfriede Lohse-Wächtler, Jeanne Mammen, Oskar Nerlinger und Richard Ziegler. Daneben sind historische Fotografien, Filme, Zeitschriften und Plakate aus der Zeit der Weimarer Republik zu sehen.

Öffnungszeiten: Dienstags und freitags bis sonntags 10 bis 19 Uhr, mittwochs und donnerstags 10 bis 22 Uhr.

Internet: www.schirn.de

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