Soziales
Krankenhauskosten auf neuen Rekordwert angestiegen
Bad Ems (epd). Die Kosten für den laufenden Betrieb der rheinland-pfälzischen Krankenhäuser sind im vergangenen Jahr auf einen neuen Rekordwert gestiegen. Für Personal und Sachmittel in den Kliniken seien insgesamt 4,6 Milliarden Euro aufgewendet worden, teilte das Statistische Landesamt in Bad Ems am 20. November mit. Im Vergleich zum Vorjahr sei dies ein Zuwachs um mehr als 180 Millionen Euro oder vier Prozent. Wie in der Vergangenheit lagen Steigerungsraten deutlich über der allgemeinen Inflationsrate, die sich 2016 auf lediglich 0,5 Prozent belief.

Fast drei Milliarden Euro entfielen dabei auf die Personalausgaben, mehr als 1,5 Milliarden Euro wurden als Sachkosten für medizinische Bedarfe, Lebensmittel, Energie oder Instandhaltungsarbeiten verbucht. Auch die Anzahl der vollstationär behandelten Patienten stieg 2016 in den rheinland-pfälzischen Kliniken spürbar an. Landesweit wurden in den Krankenhäusern mehr als 966.000 Patienten aufgenommen, fast drei Prozent mehr als im Jahr 2015. Die Kosten pro Behandlungsfall lagen durchschnittlich bei 4.301 Euro.

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